08 May 2026, 20:02

100 Akteure gestalten in Helmstedt den Strukturwandel der Braunkohleregionen

Schwarz-weiß-Foto einer frühen deutschen Fabrik mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, umgeben von Metallstangen und -pfählen, beschriftet mit "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik Deutschlands" unten.

100 Akteure gestalten in Helmstedt den Strukturwandel der Braunkohleregionen

Dritter Braunkohleregionen-Austausch: 100 Akteure diskutieren in Helmstedt über den Strukturwandel

Anfang dieses Monats trafen sich rund 100 Beteiligte zum dritten Braunkohleregionen-Austausch in Helmstedt. Die am 6. und 7. Mai auf Schloss Warberg abgehaltene Veranstaltung stand im Zeichen der Gestaltung des Strukturwandels in Deutschlands ehemaligen Braunkohlerevieren. Erstmals nahmen Vertreter aller vier Braunkohleregionen teil – ein Zeichen für die wachsende bundesweite Zusammenarbeit.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Region Helmstedt gab dabei den Ton an und positionierte sich als treibende Kraft im nationalen Dialog. Trotz unterschiedlicher regionaler Rahmenbedingungen wurden gemeinsame Strategien für die Bewältigung des Wandels erörtert. Im Mittelpunkt standen Fragen zum Tempo der Umstellung, zum Management öffentlicher Erwartungen und zur aktiven Steuerung des wirtschaftlichen Umbruchs.

Während der Konferenz wurde offiziell ein Förderbescheid über 2,1 Millionen Euro überreicht. Das Geld fließt in das Projekt „Soziales Quartier Offleben und Nahversorgungszentrum“, das die lokale Infrastruktur stärken soll. Intensiv diskutiert wurde auch die sinnvolle Verwendung der 40 Milliarden Euro, die bis 2038 für den Strukturwandel in den vier Regionen bereitstehen.

Der Revieraustausch hat sich mittlerweile zu einer zentralen Plattform für Deutschlands Transformationsbemühungen entwickelt. Seine Rolle als Katalysator für Dialog und Abstimmung wurde als entscheidend für die künftige Entwicklung hervorgehoben. Die nächste bundesweite Austauschrunde ist bereits für 2027 geplant – dann wird die Rheinland-Region Gastgeber sein.

Das Treffen in Helmstedt unterstrich die Bedeutung der länderübergreifenden Zusammenarbeit beim Strukturwandel. Angesichts der 40 Milliarden Euro an Fördermitteln werden die Diskussionen mitbestimmen, wie die betroffenen Regionen langfristig gestärkt werden können. In drei Jahren setzt der nächste Austausch im Rheinland diese Arbeit fort.

Quelle