ADAC plant erste Beitragserhöhung seit sechs Jahren für 2027
Der ADAC, Deutschlands größter Automobilclub, plant erstmals seit sechs Jahren eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Die Organisation mit rund 22 Millionen Mitgliedern wird über die geplanten Anpassungen auf ihrer Jahresversammlung im Mai abstimmen lassen. Falls die Erhöhungen beschlossen werden, treten die neuen Tarife 2027 in Kraft.
Seit 2021 sind die Beiträge unverändert geblieben, doch steigende Kosten zwingen den Verein nun zum Handeln. Die Grundmitgliedschaft für Einzelpersonen, die derzeit 54 Euro pro Jahr kostet, soll um mindestens 10 Euro teurer werden. Familienmitgliedschaften könnten sogar um bis zu 55 Euro steigen.
Besonders stark betroffen sind Premium-Mitglieder: Hier werden im Schnitt Preissteigerungen von etwa 20 Prozent erwartet. 2022 lag der Jahresbeitrag für die Plus-Mitgliedschaft – noch vor jeglichen Anpassungen – bei 94 Euro. Die geplanten Änderungen markieren die erste Beitragserhöhung seit 2021.
Die finalen Beschlüsse zu den Erhöhungen fallen auf der Mai-Versammlung. Bei einer Zustimmung zahlen die Mitglieder ab 2027 die neuen Sätze. Die Anpassungen folgen auf sechs Jahre stabile Beiträge trotz wachsender Betriebskosten.






