16 March 2026, 00:34

AfD-Veranstaltung in Delmenhorst: Proteste und Polizeipräsenz am Abend

Eine Gruppe von Polizisten in Uniform steht vor einer Menge von Menschen in schwarzen Uniformen und Masken mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund während einer Demonstration in einer Stadt.

AfD-Veranstaltung in Delmenhorst: Proteste und Polizeipräsenz am Abend

AfD-Veranstaltung in Delmenhorst heute Abend zieht sowohl Anhänger als auch Protestierende an

Eine Veranstaltung der AfD am 12. Februar 2026 in Delmenhorst lockte sowohl Unterstützer als auch Demonstranten an. Organisiert vom niedersächsischen Landesverband der Partei fand die Zusammenkunft in der Markthalle statt, während draußen eine Gegenkundgebung stattfand. Die Polizei war vor Ort, um während beider Veranstaltungen für Ordnung zu sorgen.

Der "Bürgerdialog" der AfD begann am Abend und endete gegen 21:30 Uhr. Gleichzeitig versammelten sich etwa 150 Menschen in der Nähe zu einer Protestaktion, bei der zwischen 17:00 und 19:00 Uhr Reden gehalten wurden. Die Gegenkundgebung endete ohne größere Zwischenfälle.

Vor Beginn der Veranstaltung hatten Unbekannte den Haupteingang der Markthalle von außen mit Fahrradschlössern blockiert. Dennoch fand die AfD-Veranstaltung wie geplant statt. Die Polizei hatte im Voraus Vorsorge getroffen, um sowohl die Veranstaltung als auch die Proteste reibungslos ablaufen zu lassen.

Offizielle Zahlen zur Teilnehmerzahl – weder bei der AfD-Veranstaltung noch bei der Gegenkundgebung – wurden nicht veröffentlicht.

Der Abend endete ohne schwere Vorfälle. Sowohl der AfD-Dialog als auch die gegnerische Kundgebung standen unter Polizeiaufsicht. Die Gegenkundgebung löste sich bis 19:00 Uhr auf, während die AfD-Veranstaltung später am Abend endete.

AKTUALISIERUNG

Protestierende verdreifachen die ursprüngliche Schätzung, Organisatoren enthüllen neue Taktiken

Neue Berichte stellen die ursprüngliche Darstellung des Protests in Delmenhorst infrage. Die Gegenveranstaltung zog tatsächlich etwa 300 Teilnehmer an, doppelt so viele wie zuvor angegeben. Wichtige Details sind:

  • Der Protest wurde von Breites Bündnis gegen Rechts, UNORDNUNGAMT des SubKultur e.V. und Jugend gegen Rechts koordiniert.
  • Aktivisten projizierten Videos auf das Veranstaltungsgebäude trotz starken Regens.
  • Dies widerlegt den ursprünglichen Bericht von 150 Protestierenden und fügt organisatorische Kontextualisierung hinzu, die in der früheren Berichterstattung fehlte.