27 April 2026, 18:03

Baufirma aus Gifhorn unter Betrugsverdacht – Kunden verlieren Hunderttausende

Verlassene Gebäudeinneres mit Graffiti-beschmierten Wänden, bröckelnden Strukturen, Geländern, Pfählen, Rohren und zerbrochenen Fenstern, mit einem Wasserzeichen unten.

Baufirma aus Gifhorn unter Betrugsverdacht – Kunden verlieren Hunderttausende

Baufirma im Landkreis Gifhorn steht unter Betrugsverdacht

Hausbesitzer aus dem Harz und der Lüneburger Heide werfen einem Bauunternehmen aus dem Landkreis Gifhorn Betrug vor. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt nun gegen den Geschäftsführer des Unternehmens wegen des Verdachts auf Untreue, Unterschlagung von Geldern und täuschende Geschäftspraktiken.

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Betroffene berichten, sie hätten hohe Vorauszahlungen für Bauarbeiten geleistet, die entweder unvollendet blieben oder mangelhaft ausgeführt wurden. Ein Kunde verlor 140.000 Euro, nachdem er einen Auftrag über 250.000 Euro erteilt hatte, der nie fertiggestellt wurde. Dem Unternehmen wird zudem vorgeworfen, gefälschte E-Mails vorgelegt und fälschlicherweise Insolvenz angemeldet zu haben, um Schulden zu entgehen.

In einem weiteren Vorfall soll der Geschäftsführer 50.000 Euro aus einem Tresor gestohlen haben, den er im Haus eines Kunden hatte einbauen lassen. Der Gesamt-Schaden, der mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht wird, beläuft sich mittlerweile auf über 300.000 Euro.

Versuche, das Unternehmen zu kontaktieren, blieben erfolglos: Die Website ist offline, Anrufe und E-Mails werden nicht beantwortet. Trotz mehrfacher Anfragen haben weder der Geschäftsführer noch seine Ehefrau Stellung genommen.

Die Ermittlungen laufen derweil weiter. Betroffene Hausbesitzer warnen vor der Beauftragung unseriöser Baufirmen. Da das Unternehmen nicht mehr erreichbar ist, arbeiten die Behörden daran, die Verluste zurückzuholen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Quelle