04 April 2026, 22:03

Berlin reformiert Schulgesetz: Strengere Kontrollen und digitale Klassenbücher geplant

Plakat mit animierten Figuren und Text, der die Zunahme der internationalen Studenten in den USA um 10% auf 974,926 im Jahr 2014/15 angibt.

Berlin reformiert Schulgesetz: Strengere Kontrollen und digitale Klassenbücher geplant

Berlins Bildungssystem steht vor tiefgreifenden Veränderungen, nachdem der Senat einen Entwurf zur Novelle des Schulgesetzes verabschiedet hat. Die neuen Regelungen zielen auf die Bekämpfung von Schulschwänzen, digitale Aufrüstung und strengere Lernstandskontrollen ab, um die Unterrichtsqualität zu verbessern. Der Entwurf geht nun an das Abgeordnetenhaus, wo er beraten und endgültig beschlossen werden soll.

Die Gesetzesreform sieht mehrere zentrale Maßnahmen vor. Schulen sollen die Lernfortschritte der Schülerinnen und Schüler künftig systematischer überwachen – mithilfe standardisierter Tests und Datenerfassung. Damit sollen Lernschwierigkeiten früher erkannt und die Wirksamkeit von Lehrmethoden besser bewertet werden.

Zudem werden die Regeln bei unentschuldigten Fehlzeiten verschärft. Schüler mit häufigen, unerklärten Abwesenheiten oder fragwürdigen Entschuldigungen müssen künftig einen Amtsarzt aufsuchen. Im Fokus stehen dabei Fälle von möglicher Kindeswohlgefährdung, nicht jedoch langfristige Erkrankungen.

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Ein weiterer Kernpunkt der Reform ist die Digitalisierung. Schulen führen elektronische Klassenbücher, digitale Zeugnisse und Schülerausweise ein. Das Gesetz regelt zudem den Einsatz von künstlicher Intelligenz im Unterricht und erleichtert den Übergang auf weiterführende Schulen.

Der Berliner Senat verspricht sich von den Änderungen eine Modernisierung der Schulen und eine Steigerung der Bildungsqualität. Bevor es zu einer endgültigen Abstimmung kommt, wird der Entwurf nun im Abgeordnetenhaus weiter diskutiert.

Falls das Gesetz verabschiedet wird, müssen Schulen künftig Leistungsdaten systematischer erfassen und Schulschwänzen mit ärztlichen Kontrollen entgegenwirken. Die Reformen fördern zudem digitale Werkzeuge und schaffen klarere Regeln für Schulübergänge. Die endgültige Entscheidung liegt in den kommenden Monaten beim Abgeordnetenhaus.

Quelle