07 June 2026, 08:02

Berlin und Brandenburg bewerben sich gemeinsam um die Expo 2035

Berlin und Brandenburg starten gemeinsame Expo-Prüfung

Berlin und Brandenburg bewerben sich gemeinsam um die Expo 2035

Berlin und Brandenburg treiben ihre Pläne voran, die Weltausstellung 2035 auszurichten. Die beiden Länder bereiten nun eine gemeinsame Bewerbung vor, wobei die Gespräche in den letzten Monaten an Fahrt aufgenommen haben. Verantwortliche in Politik und Verwaltung sind überzeugt, dass das Großereignis der Region langfristige Vorteile bringen könnte – von wirtschaftlichem Aufschwung bis hin zu verbesserten Infrastrukturprojekten.

Die Idee einer möglichen Expo-Bewerbung wird in Berlin bereits seit einiger Zeit diskutiert. Besonders die Wirtschaft hat das Vorhaben vorangetrieben und die politische Führung zum Handeln aufgefordert. Nun leitet Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) die offiziellen Vorbereitungen, wie Steffen Krach, ein führender SPD-Politiker, bestätigte.

Als Hauptstandort wird derzeit ein Gelände in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) geprüft. Der Großteil dieser Fläche liegt in Brandenburg, was eine enge Abstimmung zwischen beiden Ländern erfordert. Aktuell wird ein gemeinsames Konzept erarbeitet, das auf bestehenden Machbarkeitsstudien und früheren Vorarbeiten aufbaut.

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Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) betonte, dass eine Entscheidung nur auf Basis fundierter Bewertungen fallen dürfe. Dazu zählen finanzielle, infrastrukturelle, organisatorische und konzeptionelle Analysen. Gleichzeitig verwies er auf die möglichen Chancen, etwa eine nachhaltige Entwicklung der Region, wirtschaftliche Impulse und eine gestärkte internationale Sichtbarkeit.

Bis spätestens Oktober soll ein abgestimmtes Entscheidungsverfahren für beide Länder vorliegen. Die SPD begrüßt die Fortschritte – Krach hob hervor, dass Beharrlichkeit nun zu konkreten Schritten geführt habe.

Gelingt die Bewerbung, könnte die Expo den Raum Berlin-Brandenburg grundlegend verändern: Die Weltausstellung würde voraussichtlich die lokale Infrastruktur modernisieren, globale Aufmerksamkeit generieren und wirtschaftliche Perspektiven eröffnen. Der nächste wichtige Meilenstein ist eine gemeinsame Vereinbarung beider Länder bis zum Herbst.

Quelle