Berlin warnt vor Gewalt bei Maikundgebungen – Polizei zeigt klare Kante
Hannah SchneiderBerlin warnt vor Gewalt bei Maikundgebungen – Polizei zeigt klare Kante
Berlin bereitet sich auf Maikundgebungen vor – klare Ansage der Stadtspitze: Gewalt wird nicht geduldet
Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) betonte die Bedeutung friedlicher Proteste, warnte zugleich aber vor einer konsequenten Polizeireaktion, falls nötig. Die Behörden meldeten am Nachmittag ruhige Verhältnisse – tausende Menschen versammelten sich bei sonnigem Wetter in den Parks der Stadt.
Vor den Demonstrationen wiederholte Wegner, Berlin stehe hinter friedlichen Kundgebungen, werde aber Ausschreitungen nicht akzeptieren. Er verwies auf die vergangenen Jahre, in denen eine starke Polizeipräsenz dazu beigetragen habe, die Gewalt während der Maifeiern einzudämmen. Unterstützung erhielt er von Innensenatorin Iris Spranger (SPD), die feststellte, dass sich bis zum Mittag über zehntausend Menschen ohne Zwischenfälle versammelt hätten.
Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel zeigte sich optimistisch, dass sich der Trend zu friedlichen Protesten fortsetzen werde. Die Beamten seien angewiesen, auf Deeskalation zu setzen – insbesondere beim großen Abendmarsch linker und linksradikaler Gruppen. Statt die Demonstranten eng zu begleiten, plant die Polizei, in der Nähe postiert zu bleiben und bei Bedarf einzugreifen.
Wegner machte deutlich, dass jede Gewalteskalation mit einer schnellen und entschlossenen Reaktion beantwortet werde. Er befürwortete ein hartes Durchgreifen, falls die Lage es erfordere, und stellte klar, dass die öffentliche Sicherheit oberste Priorität habe.
Am Nachmittag blieben Berlins Straßen und Parks ruhig, Meldungen über Störungen gab es nicht. Die Stadtführung und die Polizei haben klare Erwartungen an die Abendveranstaltungen formuliert. Den Demonstranten wurde in Erinnerung gerufen: Kundgebungen sind erlaubt – Gewalt wird jedoch umgehend unterbunden.






