Bielefelder Paar entgeht knapp einem 240-Euro-Visum-Betrug im Netz
Jonas HoffmannBielefelder Paar entgeht knapp einem 240-Euro-Visum-Betrug im Netz
Bielefelder Paar entgeht im März 2026 nur knapp einem Betrug mit gefälschter britischer Visum-Website
Ein Paar aus Bielefeld ist im März 2026 nur knapp einem Betrug in Höhe von 240 Euro entgangen, als es auf einer gefälschten Website für britische Visa eine Electronic Travel Authorisation (ETA) beantragen wollte. Die beiden bemerkten erst bei der Zahlungsabfrage, dass etwas nicht stimmte – der geforderte Betrag erschien ihnen viel zu hoch.
Die beiden hatten ihre Antragsdaten über eine scheinbar seriöse Website eingegeben, die sie bei einer Onlinesuche gefunden hatten. Wie verlangt, gaben sie ihre persönlichen Angaben und Kreditkarteninformationen ein. Doch als die Gesamtkosten auf rund 240 Euro anstiegen, wurden sie misstrauisch.
Denn die offizielle ETA kostet pro Person lediglich 18,50 Euro – und nicht den überteuerten Betrag, der hier verlangt wurde. Das Paar verweigerte die Zahlungsfreigabe und kontaktierte umgehend seine Bank, die die Karte sperrte, um weitere betrügerische Abbuchungen zu verhindern.
Am 13. März 2026 erstatteten sie online Anzeige bei der Polizei. Die offizielle britische Regierungswebsite für ETA-Anträge lautet https://www.gov.uk/eta – alle Anträge müssen direkt an die britischen Behörden gerichtet werden. Die Verbraucherzentrale Deutschland gibt zudem Tipps, wie Reisende gefälschte Websites erkennen und sich vor ähnlichen Betrugsmaschen schützen können.
Durch ihr schnelles Handeln verhinderten die beiden, dass Geld abgebucht wurde. Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, für Visumanträge ausschließlich offizielle Regierungsseiten zu nutzen. Das britische ETA-System besteht seit fast einem Jahr und verlangt von allen Reisenden, ihre Anträge über autorisierte Kanäle einzureichen.






