Bierabsatz in Niedersachsen und Bremen stürzt um 17,7 Prozent ab – ein Trend ohne Ende
Marie RichterBierabsatz in Niedersachsen und Bremen stürzt um 17,7 Prozent ab – ein Trend ohne Ende
Bierabsatz in Niedersachsen und Bremen bricht seit Jahren dramatisch ein
In den vergangenen zehn Jahren sind die Bierverkäufe in Niedersachsen und Bremen stark zurückgegangen. Die aktuellen Zahlen zeigen einen Rückgang um 17,7 Prozent seit 2016 – die Steuereinnahmen brachen sogar um mehr als ein Viertel ein. Der Abwärtstrend setzt sich auch 2025 fort und spiegelt einen grundlegenden Wandel im Trinkverhalten der Deutschen wider.
2025 belief sich der Bierabsatz in beiden Bundesländern auf 7,2 Millionen Hektoliter, nach 7,5 Millionen im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang um 4,2 Prozent gegenüber 2024 und einem deutlich stärkeren Einbruch um 1,5 Millionen Hektoliter seit 2016.
Auch die Steuereinnahmen entwickelten sich ähnlich negativ. 2025 sanken sie auf 38,4 Millionen Euro – ein Minus von 10,7 Prozent im Vergleich zu den 43 Millionen Euro des Vorjahres. Innerhalb der letzten neun Jahre schrumpften die Biersteuereinnahmen um 14,5 Millionen Euro, was einem Rückgang um 27,4 Prozent entspricht.
Zudem ging die Zahl der Brauereien zurück: Waren es früher noch 85 Betriebe in Niedersachsen und Bremen, sind heute nur noch 81 übrig – ein Rückgang um 4,7 Prozent. Diese Entwicklungen decken sich mit einem bundesweiten Trend, da der Bierkonsum in ganz Deutschland kontinuierlich sinkt.
Die jüngsten Daten bestätigen den anhaltenden Rückgang bei Absatz und Steuereinnahmen in der Region. Mit weniger Brauereien und schwindender Nachfrage steht die Branche vor anhaltenden Herausforderungen. Die Zahlen passen in das Bild eines landesweiten Rückgangs beim Bierkonsum und deuten auf nachhaltige Veränderungen im Markt hin.






