Brandenburg plant personalfreie Supermärkte rund um die Uhr
Die brandenburgische Koalitionsregierung unterstützt Pläne zur Zulassung vollautomatisierter, personalfreier Supermärkte. Diese sogenannten "Smart Stores" könnten bald flächendeckend im Land betrieben werden, sofern der Vorschlag den Landtag passiert. Der Schritt folgt ähnlichen Regelungen, die in anderen Bundesländern bereits eingeführt wurden.
Die neuen Bestimmungen zielen darauf ab, die Versorgungsengpässe in ländlichen Gebieten zu beheben, wo traditionelle Geschäfte oft kaum überlebensfähig sind. Nach den geplanten Änderungen könnten Smart Stores von Montag bis Samstag rund um die Uhr geöffnet bleiben – entsprechend den bestehenden Öffnungszeiten von bedienten Supermärkten. Zudem wäre es ihnen erlaubt, an sechs Sonn- oder Feiertagen pro Jahr zu öffnen.
Bevor das Gesetz in Kraft tritt, muss der Landtag die Änderungen zunächst beraten und beschließen. Die Verantwortlichen erhoffen sich durch die Reform eine bessere Versorgung mit Grundgütern in unterversorgten Regionen. Brandenburgs Vorstoß erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem andere Bundesländer bereits vergleichbare Regelungen für den automatisierten Einzelhandel eingeführt haben.
Sollte der Entwurf verabschiedet werden, könnten Smart Stores unter der Woche sowie an ausgewählten Feiertagen durchgehend geöffnet bleiben. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Stärkung der lokalen Versorgung, insbesondere in Gebieten mit begrenztem Einkaufsangebot. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim anstehenden Votum des Landtags.






