07 April 2026, 08:03

"C-Factory"-Initiative startet Durchbruch für carbonbewehrten Beton in Serienproduktion

Betonschlange mit einem Weg, umgeben von grünem Gras, Pflanzen und Bäumen unter einem klaren blauen Himmel.

"C-Factory"-Initiative startet Durchbruch für carbonbewehrten Beton in Serienproduktion

Ein großes neues Projekt soll carbonbewehrten Beton in die industrielle Massenproduktion bringen. Unter dem Namen "C-Factory"-Initiative wurde das Vorhaben offiziell im CUBE-Gebäude auf dem Campus der TU Dresden gestartet. Die Technologie verspricht leichtere, stabilere und vor allem deutlich ressourcenschonendere Bauweisen im Vergleich zu herkömmlichem stahlbewehrtem Beton.

Geführt wird die Initiative vom Leipziger Unternehmen Kahnt & Tietze GmbH, unterstützt von Industriepartnern wie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und der TU Dresden. In den kommenden vier Jahren entsteht in Leipzig eine Pilotanlage, um die Produktion hochzufahren. Das Projekt wird bereits mit 14 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert.

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Carbonbewehrter Beton wurde bereits in ersten Projekten erfolgreich erprobt, darunter im Carbon Concrete CUBE in Dresden. Das Material ermöglicht schlankere, leichtere und langlebigere Konstruktionen bei gleichzeitig bis zu 80 Prozent geringerer Ressourcennutzung. Die C-Factory läuft bis Ende 2029 und konzentriert sich darauf, die Technologie von der Forschung in die großindustrielle Fertigung zu überführen.

Die Pilotanlage in Leipzig spielt eine zentrale Rolle, um carbonbewehrten Beton marktfähig zu machen. Bei Erfolg könnte die Technologie den Materialverbrauch im Bauwesen drastisch reduzieren. Langfristiges Ziel des Projekts ist es, Deutschland als führenden Standort für nachhaltige Baustoffe zu etablieren.

Quelle