Čovićs emotionaler Bundesliga-Moment: Spättor in der Heimatstadt gegen Union Berlin
Anna SchmittPatrice Covic erzielt in seiner Heimatstadt und rührt Vater Ante - Čovićs emotionaler Bundesliga-Moment: Spättor in der Heimatstadt gegen Union Berlin
Patrice Čović feierte ein denkwürdiges Debüt in der Bundesliga, als er sein erstes Tor in der höchsten Spielklasse ausgerechnet in seiner Heimatstadt erzielte. Der 19-jährige Mittelfeldspieler, der in Berlin aufgewachsen ist, traf in der 94. Minute beim 4:1-Sieg von Werder Bremen gegen Union Berlin. Sein Treffer gelang gegen einen Rivalen des ehemaligen Vereins seiner Familie, Hertha BSC, wo er fast ein Jahrzehnt in der Jugendabteilung verbracht hatte.
Čović begann seine Fußballkarriere bei Hertha BSC und durchlief dort von klein auf die Jugendmannschaften. Bis 2024 blieb er dem Klub treu, verfeinerte seine Fähigkeiten als Mittelfeldspieler und Spielmacher. Auch sein Vater, Ante Čović, hinterließ bei Hertha Spuren: Er spielte selbst in der Bundesliga und war später kurzzeitig Cheftrainer. Heute betreut Ante die U19-Mannschaft des Vereins, gibt aber zu, dass ihm manche Klubtraditionen – wie etwa Strafzahlungen für Ersttorschützen – fremd sind.
Der junge Spieler traf in dramatischer Manier, tief in der Nachspielzeit. Werder Bremens deutlicher Sieg gegen Union Berlin unterstrich sein Potenzial, und Čović äußerte anschließend die Hoffnung, dass sein aktueller Verein bald wieder in die obere Hälfte der Bundesliga zurückkehren werde. Der Moment hatte eine besondere Bedeutung – nicht nur wegen seiner Berliner Wurzeln, sondern auch aufgrund der familiären Verbindung zu Hertha BSC.
Čovićs spätes Tor besiegelte einen überzeugenden Sieg für Werder Bremen und markierte einen persönlichen Meilenstein. Nach seiner Entwicklung bei Hertha BSC strebt er nun danach, seinem neuen Team zum Aufstieg in der Tabelle zu verhelfen. Seine Leistung gegen Union Berlin deutet auf eine vielversprechende Zukunft im deutschen Fußball hin.






