10 April 2026, 14:08

Deutschlands fossile Importe werden 2024 um Milliarden teurer – wegen Iran-Konflikt und hoher Nachfrage

Eine Liniengrafik, die die Trends des US-Energieverbrauchs für Erdgas, Kohle, Kernenergie und Biomasse zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Deutschlands fossile Importe werden 2024 um Milliarden teurer – wegen Iran-Konflikt und hoher Nachfrage

Deutschlands Kosten für fossile Brennstoffimporte drohen in diesem Jahr um zehntausende Millionen Euro zu explodieren. Steigende Öl- und Gaspreise, angeheizt durch die Spannungen im Iran, treiben die Ausgaben in die Höhe. Ökonomen warnen, dass die finanzielle Belastung noch größer werden könnte, wenn die Nachfrage auf dem aktuellen Niveau bleibt.

Der Konflikt im Iran hat die globalen Energiepreise in die Höhe getrieben und schlägt sich direkt in Deutschlands Importrechnungen nieder. Wirtschaftsexperten der KfW prognostizieren, dass die Kosten für Rohöl, Erdgas und Steinkohle mindestens bis Ende 2024 hoch bleiben werden. Bis 2026 könnten die jährlichen Ausgaben des Landes für diese Brennstoffe auf 92 Milliarden Euro steigen – ein Anstieg um 20 Milliarden Euro.

Falls der Verbrauch nicht sinkt, könnte die Gesamtbelastung noch weiter ansteigen. Im schlimmsten Fall könnten die Kosten um 27 Milliarden Euro auf 99 Milliarden Euro klettern. Durch die Preissprünge wird erwartet, dass die Nachfrage nach Öl und Gas in den kommenden Monaten in Deutschland zurückgehen wird.

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Die Energiekrise zwingt Deutschland, deutlich mehr für den Import fossiler Brennstoffe auszugeben. Da die Preise auf hohem Niveau verharren, müssen Haushalte und Unternehmen mit höheren Kosten rechnen. Ein Rückgang des Verbrauchs könnte die Belastung zwar abmildern, doch die finanziellen Folgen bleiben beträchtlich.

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