Duisburger Ascheplatz am Kreuz Kaiserberg wird zum Kulturerbe und Fußball-Hotspot
Jonas HoffmannDuisburger Ascheplatz am Kreuz Kaiserberg wird zum Kulturerbe und Fußball-Hotspot
Die Bolzplätze am Kreuz Kaiserberg sind offiziell als immaterielles Kulturerbe anerkannt worden. Nach einer umfassenden Sanierung ist der Belag wieder mit traditioneller Asche bedeckt – zur großen Freude der ortsansässigen Spieler und Schulen. Das Eröffnungsspiel markierte die Rückkehr des beliebten Spielfelds mit einem 2:0-Sieg der roten Mannschaft.
Das Projekt zur Wiederherstellung des Platzes kostete 43.000 Euro, wobei fast die Hälfte der Mittel vom Lions Club Duisburg Concordia stammte. Dank ihrer Unterstützung konnte dieser historische Ort für die Gemeinschaft neu belebt werden.
Der ehemalige Fußballstar Bernard Dietz stand bei der Neueröffnung im Mittelpunkt: Er gab mit einem Pfiff den Startschuss für das erste Spiel. Nach dem Match nahm er sich Zeit, Autogramme zu signieren und sich mit Fans am Bauzaun zu fotografieren.
Der frisch renovierte Platz zeigt bereits Wirkung: Eine benachbarte Grundschule, die ihre eigene Turnhalle verloren hatte, verfügt nun über einen ordentlichen Ort zum Spielen. Bürgermeister Sören Link feierte den Anlass mit den Worten: „Helden werden auf Asche geboren.“
Der wiederhergestellte Ascheplatz am Kreuz Kaiserberg ist erneut ein Zentrum des lokalen Fußballs. Mit finanzieller Unterstützung des Lions Clubs und großer Begeisterung in der Gemeinschaft wird der Ort auch künftig ein fester Bestandteil der Duisburger Sportkultur bleiben. Das Eröffnungsspiel und die laufenden Aktivitäten unterstreichen seine Bedeutung für Spieler jeden Alters.






