Fair-Trade-Fußballturnier in Osnabrück: Sieben Schulen kämpften um Gerechtigkeit und Pokal
Jonas HoffmannFair-Trade-Fußballturnier in Osnabrück: Sieben Schulen kämpften um Gerechtigkeit und Pokal
Sieben Osnabrücker Schulen traten kürzlich beim Fair-Trade-Fußballturnier gegeneinander an
Das Turnier, das globale Gerechtigkeit und fairen Handel fördern sollte, wurde von Bürgermeisterin Katharina Pötter offiziell eröffnet. Sie betonte in ihrer Rede die Bedeutung fairer Arbeitsbedingungen weltweit. Beim Wettbewerb kämpften Mannschaften aus der ganzen Stadt um den Pokal und einen Wanderpokal.
Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler der Ursulaschule, der IGS Eversburg, des Ratsgymnasiums, der Angelaschule, der Friedensschule, der Oberschule am Sonnenhügel sowie der KGS Schinkel. Neben den Spielen gab es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weitere Aktivitäten wie Torwandschießen, Zeitparcours und Balljonglieren.
Bürgermeisterin Pötter nutzte ihre Ansprache, um die Wichtigkeit des fairen Handels zu unterstreichen. Solche Initiativen sicherten bessere Löhne und Arbeitsbedingungen für Produzenten in Ländern wie Pakistan, so Pötter. Die Stadt Osnabrück steuerte zudem 49 Fairtrade-zertifizierte Fußballbälle bei, die mit dem Stadtlogo versehen sind und bei künftigen Turnieren zum Einsatz kommen sollen.
Nach einem spannenden Wettbewerb setzte sich die Ursulaschule durch und gewann sowohl den Pokal als auch den Wanderpokal. Als Belohnung erhielt jedes Teammitglied eine Eintrittskarte für ein Heimspiel des VfL Osnabrück im Stadion an der Bremer Brücke. Zudem wird die Schule 2026 das nächste Fair-Trade-Cup-Turnier ausrichten.
Der Lenkungsausschuss der Fairtrade-Stadt Osnabrück dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Besonders gewürdigt wurden Dirk Steinmeyer und Hubert Hoffmann für ihre organisatorische Arbeit.
Das Turnier endete mit der Ursulaschule als Sieger, die nicht nur den Pokal, sondern auch das Recht gewann, die Austragung 2026 zu organisieren. Die von der Stadt gespendeten Fairtrade-Bälle sorgen dafür, dass auch künftige Veranstaltungen den ethischen Handel fördern. Spielerinnen, Spieler, Organisatoren und Verantwortliche trugen gemeinsam zu einem Event bei, das Sport mit einem Bekenntnis zu Fairness verband.






