08 May 2026, 02:03

Falsche Eurovision-Website macht Oberwart zum satirischen Austragungsort 2026

Eine Frau in einem goldenen Kleid, die auf der Bühne der Eurovision Song Contest in ein Mikrofon singt, mit einem blauen und schwarzen Hintergrund.

Falsche Eurovision-Website macht Oberwart zum satirischen Austragungsort 2026

Eine satirische Website hat für Aufsehen gesorgt, indem sie behauptet, der Eurovision Song Contest 2026 finde in Oberwart statt. Der gefälschte Veranstaltungskalender enthält skurrile Rituale wie „ideologische Überprüfungen“ und „erzwungene Einbürgerungen“ für die Teilnehmer. Die Seite spielt mit Österreichs jüngstem Eurovision-Sieg und Oberwarts kurzem Moment im Rampenlicht als mögliche Gastgeberstadt im vergangenen Jahr.

Die Domain songcontest2026.at leitet mittlerweile auf eine Parodie-Seite der Tagespresse weiter. Dort wird verkündet, der Wettbewerb werde in der fiktiven „Raiffeisen-Hillinger-Mehrzweckhalle“ in Oberwart stattfinden. Der Slogan „Vereint durch Doskozil“ persifliert die lokale Politik und spielt auf Burgenlands Landeshauptmann an.

Das satirische Programm listet absurde Programmpunkte auf – von „Dekontaminationsmaßnahmen“ für Delegierte bis hin zur „Krönung“ des Siegers, die mit einer Umsiedlung nach Pinkafeld verbunden sein soll. Die Elemente übertreiben die flüchtige Verbindung der Stadt zum Eurovision, nachdem Johannes „JJ“ Pietschs Sieg 2025 Diskussionen über Oberwart als Austragungsort ausgelöst hatte.

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Unterdessen steht fest: Der echte Eurovision Song Contest 2026 findet vom 12. bis 16. Mai in der Wiener Stadthalle statt. Die Parodie-Seite sorgt dafür, dass Oberwart zumindest als Witz Teil der Eurovision-Debatte bleibt.

Die gefälschte Website bietet eine humorvolle Abwandlung von Österreichs Eurovision-Geschichte. Sie nutzt Oberwarts kurze Erwähnung als möglicher Gastgeber und den Sieg 2025 aus. Besucher von songcontest2026.at werden gewarnt, dass sie statt auf offizielle Updates auf die satirische Seite weitergeleitet werden könnten.

Quelle