17 April 2026, 22:03

FDP-Vorsitz: Dürr gegen Höne – ein Machtkampf mit Zukunftsfragen

Plakat, das Präsident Bidens Plan (links) und den Plan der House GOP (rechts) vergleicht, mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, das Bilder der jeweiligen Parteivertreter enthält.

FDP-Vorsitz: Dürr gegen Höne – ein Machtkampf mit Zukunftsfragen

Der Kampf um den FDP-Vorsitz spitzt sich zu, da sich zwei Kandidaten auf die Auseinandersetzung beim Parteitag im Mai vorbereiten. Der amtierende Vorsitzende Christian Dürr sieht sich mit einer Herausforderung durch Henning Höne konfrontiert. Unterdessen hat sich der ehemalige FDP-Minister Volker Wissing kritisch zur aktuellen Ausrichtung der Partei unter Dürrs Führung geäußert.

Wissing, der einst als Generalsekretär der FDP fungierte, verließ die Partei nach dem Scheitern von Bundeskanzler Olaf Scholz' Ampelkoalition. Trotz seines Austritts blieb er als Parteiloser im Kabinett. Seine Kritik an der aktuellen Linie der FDP erhöht nun den Druck vor der anstehenden Vorsitzendenwahl.

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Der Ex-Minister argumentiert, der "liberale Kurs" der Partei unter Dürr habe bei Wahlen nicht überzeugt. Er wirft der FDP vor, sich zu weit nach rechts zu bewegen, und stellt infrage, welche Zukunftsvision sie den Wählern überhaupt noch biete. Wissing fordert die Partei auf, vor dem Parteitag im Mai eine klarere politische Ausrichtung zu definieren.

Die Abstimmung über den Vorsitz wird entscheiden, ob Dürr im Amt bleibt oder Höne die Führung übernimmt. Beide Bewerber werden den Delegierten ihre Pläne vorstellen – das Ergebnis wird die Strategie der FDP in den kommenden Jahren prägen.

Der neue FDP-Vorsitzende wird im Mai gewählt, nachdem eine Debatte über die künftige Ausrichtung der Partei geführt wurde. Wissings Äußerungen unterstreichen die internen Spannungen über den aktuellen Kurs. Die Entscheidung wird zeigen, ob die FDP an ihrer bisherigen Linie festhält oder eine neue politische Strategie einschlägt.

Quelle