08 May 2026, 06:04

Fürther Fußballtalente retten verlandeten Graben für die Natur

Ein Fußballtor steht in einem überfluteten Feld mit Gras und Wasser, umgeben von Hütten, Pfählen, Bäumen, Fahrzeugen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Fürther Fußballtalente retten verlandeten Graben für die Natur

Nachwuchsspieler der SpVgg Greuther Fürth engagieren sich in Naturschutzprojekt zur Renaturierung eines verlandeten Entwässerungsgrabens

Junge Fußballer der SpVgg Greuther Fürth haben an einem Naturschutzprojekt mitgewirkt, das die Wiederherstellung eines degradierten Entwässerungsgrabens zum Ziel hatte. Die Aktion fand im Spitalwald bei Langenzenn statt und ist Teil einer größeren Kooperation mit dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV). Im Mittelpunkt stand die Förderung der lokalen Artenvielfalt – gleichzeitig sollten die jungen Sportler für ökologische Verantwortung sensibilisiert werden.

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Die Spieler arbeiteten Hand in Hand, um Holzpfähle und so genannte Faschinen – Bündel aus Ästen und Reisig – im Graben zu verankern. Diese Konstruktionen verlangsamen den Wasserfluss, heben das Bachbett an und schaffen Zonen, in denen sich Sedimente ablagern können. Zudem dienen die Faschinen als „Trittstein-Biotope“ und erleichtern Amphibien die Wanderung durch die Landschaft.

Das Projekt ist Teil des Aquatischen Biotopverbunds Langenzenn, der sich dem Schutz und der Aufwertung von Gewässern widmet. LBV-Geschäftsführer Helmut Beran betonte die Parallelen zwischen Sport und Naturschutz: „In beiden Bereichen kommt es auf Teamarbeit an.“ Durch die praktische Mitarbeit erlebten die Nachwuchskicker hautnah, wie gemeinschaftliches Engagement der Umwelt zugutekommt.

Die Partnerschaft zwischen dem Fußballverein und dem LBV soll Athletinnen und Athleten die konkreten Auswirkungen von Umweltschutz vor Augen führen. Durch die aktive Mitgestaltung leisteten die Spieler nicht nur einen Beitrag zu einem intakten Ökosystem, sondern lernten auch, dass Naturschutz über den Platz hinausgeht.

Der renaturierte Graben bietet nun verbesserte Lebensräume für Tiere und eine optimierte Wasserregulation. Zugleich stärkt das Projekt die Verbindung zwischen Sport und ökologischem Engagement. Künftige Initiativen könnten dieses Modell aufgreifen und noch mehr Sportler für den Artenschutz begeistern.

Quelle