Fürths Abstiegsangst wächst nach bitterer 1:2-Niederlage gegen Hertha BSC
Jonas HoffmannFürths Abstiegsangst wächst nach bitterer 1:2-Niederlage gegen Hertha BSC
SpVgg Greuther Fürth erleidet entscheidende 1:2-Niederlage gegen Hertha BSC – Abstiegsgefahr droht
Die SpVgg Greuther Fürth hat eine bittere 1:2-Heimniederlage gegen Hertha BSC kassiert und steht damit kurz vor dem Abstieg aus der 2. Bundesliga. Mit nur noch einem Spieltag verbleibt der Verein nach fast 30 Jahren in den beiden höchsten deutschen Ligen akut abstiegsbedroht. Besonders schmerzhaft: Die Niederlage fiel, obwohl Fürth fast eine Stunde lang in Überzahl spielte.
Die Probleme begannen früh, als Herthas Josip Brekalo in der 32. Minute mit Rot vom Platz flog. Trotz des Mannvorteils gelang es den Gastgebern jedoch nicht, die Überzahl auszunutzen – erst Noël Futkeu gelang in der 88. Minute der späte Ehrentreffer. Doch da war der Sieg der Berliner bereits unter Dach und Fach.
Herthas 16-jähriger Kennet Eichhorn schrieb indes Geschichte: Mit seinem Tor zur Führung wurde er zum jüngsten Torschützen in der Geschichte der 2. Bundesliga. Michael Cuisance besiegelte den Sieg der Gäste schließlich in der 84. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss und ließ Fürth ohne echte Reaktion zurück.
Durch die Niederlage liegt Fürth nun zwei Punkte hinter Arminia Bielefeld auf dem Relegationsplatz. Da sowohl Düsseldorf als auch Eintracht Braunschweig drei Punkte Vorsprung haben – und zudem die bessere Tordifferenz aufweisen – wird das letzte Saisonspiel gegen Fortuna Düsseldorf zur Existenzfrage: Nur ein Sieg kann die Klasse noch retten.
Das Schicksal der Fürther entscheidet sich nun im letzten Spiel. Eine Niederlage oder ein Unentschieden würde den ersten Abstieg in die dritte Liga seit 1997 besiegeln. Um den Gang in die Drittheit zu vermeiden, muss der Verein nicht nur gegen Düsseldorf gewinnen, sondern auch die zwei Punkte Rückstand auf Bielefeld aufholen.






