Großrazzia gegen mutmaßliches Drogenhändlernetzwerk in Norddeutschland
Marie RichterGroßrazzia gegen mutmaßliches Drogenhändlernetzwerk in Norddeutschland
Deutsche Behörden führten am 27. Mai 2023 eine großangelegte Razzia gegen ein mutmaßliches Drogenhändlernetzwerk durch. An der Aktion waren der Zoll (ZOLL) sowie Landespolizeikräfte in Bremen, Oldenburg und Vechta beteiligt. Im Fokus der Ermittler standen elf Personen, die des gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Drogenhandels verdächtigt werden.
Die Operation wurde von der Gemeinsamen Drogenermittlungsgruppe unter Leitung der Bremer Polizei und des Zollfahndungsamts Hannover koordiniert. Beamte durchsuchten 17 mit den Beschuldigten in Verbindung stehende Objekte. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten sie mehr als 13 Kilogramm Betäubungsmittel, darunter Kokain, Cannabisprodukte und verschreibungspflichtige Medikamente.
Der Straßenverkaufswert der sichergestellten Drogen wird auf knapp 600.000 Euro geschätzt. Zudem fanden die Behörden zwei scharfe Schusswaffen und über 40.000 Euro Bargeld. Die Ermittler stießen auf Hinweise zu einem sogenannten „Drogen-Taxi“ im Raum Oldenburg, das angeblich für den Vertrieb von Rauschgift genutzt wurde.
Zwei der elf Verdächtigen wurden nach der Aktion in Untersuchungshaft genommen. Gegen die übrigen Personen wird wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung am Handelnetzwerk ermittelt.
Die Razzia unterbrach ein großes Drogenverteilernetzwerk, das sich über mehrere Städte erstreckte. Mit der Beschlagnahmung erheblicher Mengen an Betäubungsmitteln und Bargeld laufen die Ermittlungen unter der Federführung der Gemeinsamen Drogenermittlungsgruppe weiter. Zwei Verdächtige bleiben in Haft, während die Behörden die gesicherten Beweismittel auswerten.






