27 March 2026, 16:03

Heizkosten in Braunschweig sinken 2026 – bis zu 357 Euro Ersparnis möglich

Eine Liniendiagramm, das den durchschnittlichen Kosten pro Kilowattstunde elektrischer Energie im Jahr 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Heizkosten in Braunschweig sinken 2026 – bis zu 357 Euro Ersparnis möglich

Heizkosten in Braunschweig sinken ab 1. April 2026 – BS Energy passt Fernwärmepreise an

Ab dem 1. April 2026 werden die Heizkosten in Braunschweig sinken, da BS Energy seine Preise für Fernwärme anpasst. Die Änderungen sind Teil des Umstiegs auf erneuerbare Energien und folgen auf den Ausstieg des Unternehmens aus der Verwendung von Steinkohle im vergangenen Jahr. Kunden bestimmter Tarife können dadurch bis zu 357 Euro jährlich sparen.

BS Energy hat Preissenkungen für seine Fernwärme-Kunden bekannt gegeben. Beim Tarif BS Fernwärme Klassik sinken die Kosten um etwa 2 Prozent, was für ein typisches Einfamilienhaus eine Ersparnis von rund 47 Euro pro Jahr bedeutet. Beim variablen Tarif BS Fernwärme Plus verringern sich die Preise um etwa 4 Prozent – für ein Mehrfamilienhaus ergibt das eine jährliche Entlastung von 357 Euro.

Die Anpassungen spiegeln die Bemühungen wider, die Wärmeversorgung zu dekabonisieren. Bereits im April 2024 hatte BS Energy Steinkohle aus der Fernwärmeversorgung verbannt. Mittlerweile stammen fast 35 Prozent des Energiemix aus erneuerbaren Quellen, was den verschärften Vorgaben entspricht. Das Bundesgesetz zur Wärmeplanung und Dekarbonisierung der Wärmenetze (WPG) schreibt vor, dass bis 2030 mindestens 30 Prozent der Fernwärme aus Erneuerbaren stammen müssen.

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Die Preise werden halbjährlich überprüft, basierend auf den Markttendenzen der vorherigen sechs bis zwölf Monate. Die aktuellen Änderungen unterstützen zudem das Niedersächsische Klimaschutzgesetz (NKlimaG), das bis 2040 eine vollständige Umstellung der Wärmenetze auf erneuerbare Energien vorsieht.

Die Preissenkungen treten am 1. April 2026 in Kraft und entlasten Haushalte sowie Unternehmen finanziell. Da bereits mehr als ein Drittel der Braunschweiger Fernwärme aus Erneuerbaren stammt, rückt die Stadt ihren langfristigen Klimazielen näher. Weitere Anpassungen hängen von der Marktentwicklung und den regulatorischen Anforderungen ab.

Quelle