05 June 2026, 15:46

Hünfeld ehrt langjährige Ehrenamtliche zum Ende der Wahlperiode 2021–2026

Freiwilligendienst für Hünfeld - Parlamentsabend im Rathaus

Hünfeld ehrt langjährige Ehrenamtliche zum Ende der Wahlperiode 2021–2026

Hünfelds Kommunalpolitiker trafen sich im Kolpinghaus, um das Ende der Wahlperiode 2021–2026 zu würdigen. Im Mittelpunkt des Abends stand die Anerkennung von Ehrenamtlichen, die sich über Jahre hinweg in der lokalen Politik engagiert haben. Bürgermeister Benjamin Tschesnok und Stadtratsvorsitzender Jürgen Bohl luden zu der Veranstaltung ein, um die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements zu unterstreichen.

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Der parlamentarische Abend begann mit einer Begrüßung der neu gewählten Vertreter sowie einem Abschied für die ausscheidenden Mandatsträger. Sowohl Tschesnok als auch Bohl nutzten die Gelegenheit, um die Arbeit der lokalen Ehrenamtlichen zu würdigen – ein oft unsichtbares, aber unverzichtbares Engagement.

Bohl wies auf eine besorgniserregende Entwicklung in der öffentlichen Haltung hin: Statt Mitgestaltung dominierten zunehmend Kritik und die Konzentration auf Eigeninteressen. Zudem nehme die Bereitschaft zu sachlichen Diskussionen ab, ersetzt durch abwertende oder besserwisserische Verhaltensweisen.

Fünf langjährige Ehrenamtliche – Karin Grosch, Udo Tischler, Reiner Wenzel, Uwe Walter und Michael Vogt – erhielten für ihr jahrzehntelanges Wirken die Ehrennadel der Stadt Hünfeld. Der Stadtratsvorsitzende dankte ihnen für ihre Informiertheit, regelmäßige Teilnahme an Sitzungen und den zeitlichen Einsatz zum Wohl der Gemeinschaft. Tschesnok pflichtete dem bei und betonte, dass jede Minute, die Ehrenamtliche für die Gesellschaft aufbringen, von unschätzbarem Wert sei.

Im Rahmen der Veranstaltung gab es auch neue Ernennungen: Alexander Gradl, Pia Biedenbach und Annette Trapp wurden zu ehrenamtlichen Ortsvorstehern bestellt. Ingrid Braun wurde als „Altbürgermeisterin“ geehrt – eine Würdigung für ihr langjähriges Wirken.

Der Abend in Hünfeld unterstrich die zentrale Rolle von Ehrenamtlichen für die lokale Demokratie. Auszeichnungen und Ernennungen zeigten die Wertschätzung der Stadt für all jene, die sich ohne Anspruch auf Anerkennung engagieren. Die Verantwortlichen betonten, wie wichtig anhaltendes bürgerschaftliches Engagement sei, um die Herausforderungen der Gemeinschaft zu meistern.

Quelle