17 April 2026, 08:03

IHK Halle-Dessau fordert radikale Reformen vor der Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt

Alte gedruckte Karte zeigt die Grenzen von Preußen und Sachsen auf vergilbtem Papier.

IHK Halle-Dessau fordert radikale Reformen vor der Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau hat vor den Landtagswahlen 2026 in Sachsen-Anhalt ihre wirtschaftspolitischen Prioritäten für das Bundesland vorgelegt. Auf ihrer Frühjahrsvollversammlung verabschiedete die Organisation ein detailliertes Positionspapier, in dem dringend notwendige Reformen aufgezeigt werden. Die Verantwortlichen betonten, wie wichtig es sei, die wirtschaftliche Stagnation zu überwinden und das Vertrauen der Unternehmen in die Region wiederherzustellen.

Im Mittelpunkt der Versammlung standen die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen Sachsen-Anhalt und Deutschland insgesamt stehen. Hohe Energiekosten, steigende Lohnnebenkosten, eine hohe Steuerlast sowie bürokratische Hürden belasten die Unternehmen schwer. IHK-Präsident Sascha Gläßer warnte, dass ohne konkrete Reformen die Wettbewerbsfähigkeit des Landes weiter sinken werde.

Das neu beschlossene Papier mit dem Titel "Wirtschaftspolitische Positionen der IHK Halle-Dessau für Sachsen-Anhalt 2026" benennt zentrale Handlungsfelder. Dazu zählen Reformen auf dem Arbeitsmarkt, die Verbesserung des Bildungssystems, die Förderung von Innovation, der Außenhandel, der Abbau von Bürokratie, eine zukunftsfähige Energiepolitik sowie der Ausbau der Infrastruktur. Das Dokument formuliert klare Erwartungen an die Landesregierung bis zur nächsten Wahl.

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Neben den politischen Forderungen führt die IHK eine regionale Kampagne durch, um die wirtschaftlichen Stärken Sachsen-Anhalts zu präsentieren. Die Delegierten hoben hervor, dass die Initiative bereits positive Resonanz erfahre und dazu beitrage, das Vertrauen in den Standort als Wirtschaftsregion zurückzugewinnen. Die IHK will ihr Fachwissen einbringen, um die wirtschaftliche Debatte bis 2026 mitzugestalten.

Die Positionspapiere der IHK bieten nun eine Roadmap für den wirtschaftlichen Aufschwung Sachsen-Anhalts. Unternehmensvertreter fordern zügige Maßnahmen, um Kosten zu senken, Vorschriften zu vereinfachen und Investitionen zu fördern. Wie das Land in diesen Bereichen absneidet, wird vor der Wahl maßgeblich die Stimmung bei Wählern und Unternehmen prägen.

Quelle