Immobilienmarkt im Kreis Viersen 2026: Wo die Bodenwerte steigen und fallen
Jonas HoffmannImmobilienmarkt im Kreis Viersen 2026: Wo die Bodenwerte steigen und fallen
Immobilienmarktbericht 2026 für den Kreis Viersen veröffentlicht – gemischte Entwicklungen bei Bodenwerten
Der Immobilienmarktbericht 2026 für den Kreis Viersen liegt vor und bietet eine detaillierte Analyse der Bodenwertentwicklung. Während einige Gebiete moderate Steigerungen verzeichneten, blieben andere stabil – ein Spiegel der uneinheitlichen Dynamik in den Bereichen Wohnen, Gewerbe und Landwirtschaft. Die Erkenntnisse sollen die Transparenz auf dem lokalen Immobilienmarkt erhöhen.
Bei den Wohnbaugrundstücken zeigte sich 2025 ein differenziertes Bild: In Kempen, Viersen und Brüggen stiegen die Preise im Schnitt um 5 Prozent, im Kempenner Stadtteil St. Hubert sogar um 10 Prozent. Deutlich moderater fiel der Anstieg in Anrath und Neersen aus, wo sich die Quadratmeterpreise um 10 Euro erhöhten. In weiten Teilen des Kreises blieben die Preise für Wohnbauland jedoch auf dem Niveau von 2024.
Deutliche Veränderungen gab es bei landwirtschaftlichen Flächen: Die Zahl der Transaktionen kletterte um 53 Prozent auf 174,8 Hektar, während das Umsatzvolumen um 60 Prozent zunahm. Ackerland im westlichen Kreisgebiet kostet nun durchschnittlich 9 Euro pro Quadratmeter. Gewerbegrundstücke hingegen hielten die Preise von 2024, doch das Umsatzvolumen brach um 59 Prozent ein.
Grundlage des Berichts sind die Daten des Gutachterausschusses für Grundstückswerte, der 882 Bodenrichtwertzonen auswertete – darunter unbebaute Wohn-, Gewerbe-, Agrar- und Forstflächen. Die Auswertung gibt Kaufinteressenten, Verkäufern und Planern ein klareres Bild der Marktlage.
Fazit: Ein gespaltenes Marktbild Der Immobilienmarkt im Kreis Viersen präsentiert sich uneinheitlich: Während in einigen Wohnlagen die Preise zulegten, stagnierten Gewerbeflächen bei rückläufigen Umsätzen. Die Landwirtschaft verzeichnete dagegen sowohl bei Absatz als auch bei den Werten deutliche Zuwächse. Die Ergebnisse stehen nun als Entscheidungsgrundlage für Akteure der regionalen Immobilienbranche bereit.






