07 June 2026, 16:11

Jekaterinburgs "Lange Nacht der Museen" bricht mit 101 Häusern alle Rekorde

"Night", wenn Geschichte lebendig wird: 101 Veranstaltungsorte nehmen an der Jubiläumsaktion der Museumsstadt Jekaterinburg teil

Jekaterinburgs "Lange Nacht der Museen" bricht mit 101 Häusern alle Rekorde

Jekaterinburg feiert 20. Jubiläum der „Langen Nacht der Museen“ mit Rekordbeteiligung

Mit 101 teilnehmenden Häusern verzeichnete Jekaterinburg bei der 20. Auflage der „Langen Nacht der Museen“ einen neuen Besucherrekord. Das Programm reichte von hochmodernen Ausstellungen bis hin zu faszinierenden Einblicken in die Reisekultur der Sowjetzeit. Ein Höhepunkt war das Museum für Steinschneidekunst und Juwelierhandwerk.

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Im Historischen Museum Jekaterinburg erinnerte die Ausstellung „Koffermentalität“ an das 60-jährige Bestehen des örtlichen Sputnik-Reisebüros. Die Besucher erfuhren, wie streng reguliert der Tourismus in der UdSSR war: Wer in kapitalistische Länder reiste, durfte pro entire Reise gerade einmal 15 bis 20 US-Dollar mitnehmen. Altersbeschränkungen und obligatorische Charakterreferenzen machten die Buchung einer Auslandsreise zusätzlich zur Herausforderung.

Das kreative Zentrum L52 entwickelte sich zum Magneten für Technikbegeisterte und öffnete an zwei Standorten durchgehend seine Türen. Die Führung „Elektronische Zauberer“ präsentierte frühe Computer und seltene sowjetische Technologien. Gleichzeitig lockte das Museum für Steinschneidekunst und Juwelierhandwerk mit geführten Touren und Mythen-Checks: Gäste konnten seltene Steine begutachten und die Geschichten hinter alten Legenden entschlüsseln.

Auch andere Häuser beteiligten sich mit Sonderprogrammen – von interaktiven Workshops bis zu nächtlichen Aufführungen. Die Veranstalter verzeichneten in diesem Jahr besonders große Besucherzahlen, darunter viele Erstbesucher, die das kulturelle Angebot der Stadt nach Einbruch der Dunkelheit erkundeten.

Die Jubiläumsausgabe der „Langen Nacht der Museen“ vereinte Geschichte, Technologie und Kunst in einem stadtweiten Event. Über 100 Einrichtungen hatten bis in die späten Stunden geöffnet und boten Einheimischen wie Touristen die Gelegenheit, Jekaterinburgs Kulturszene aus einer neuen Perspektive zu erleben. Die Mischung aus Sowjet-Nostalgie, wissenschaftlichen Entdeckungen und Mitmach-Aktionen sorgte für ein abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen.

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