20 March 2026, 14:02

Joyn entfernt Jerks. nach schweren Vorwürfen gegen Christian Ulmen

Cartoon eines Mannes und einer Frau in Hochzeitskleidung mit der Überschrift "Wie man sich scheiden lässt, da liegt der Hase im Pfeffer" darüber, nebeneinanderstehend.

"jerks." nicht mehr auf Joyn verfügbar - Joyn entfernt Jerks. nach schweren Vorwürfen gegen Christian Ulmen

Der deutsche Streamingdienst Joyn hat die Comedy-Serie Jerks. von seiner Plattform genommen. Dieser Schritt folgt auf schwere Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann und Serienkollegen Christian Ulmen. Die Serie, die sich um ein fiktives Ex-Paar dreht, zeigte ursprünglich beide Schauspieler in den Hauptrollen.

Fernandes warf Ulmen öffentlich "virtuelle Vergewaltigung" vor und behauptete, er habe gefälschte Online-Profile erstellt und Deepfake-Inhalte mit ihr verbreitet. Die Vorwürfe wurden am 20. März 2026 bekannt, woraufhin der Sender umgehend reagierte.

Jerks. hatte 2017 Premiere, mit Ulmen und Fernandes als geschiedenes Paar, das sich durch peinliche Begegnungen kämpft. Die Serie lief über mehrere Staffeln und gewann eine Fangemeinde durch ihren schwarzen Humor und scharfen Dialoge.

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Am 20. März 2026 ging Fernandes mit ihren Anschuldigungen an die Öffentlichkeit. Sie erklärte, Ulmen habe unter falscher Identität im Internet sie belästigt und manipulierte Bilder verbreitet. Zu den Vorwürfen gehöre auch die Erstellung von Deepfake-Material, das sie als Form der "virtuellen Vergewaltigung" bezeichnete.

Innerhalb weniger Tage nahm Joyn die Serie aus seinem Programm. Die Plattform gab keine detaillierte Begründung, bestätigte jedoch, dass die Entscheidung mit den Vorwürfen zusammenhing. Unterdessen betonte ProSieben, der Sender hinter Jerks., in einer Stellungnahme die Bedeutung der Unschuldsvermutung in rechtlichen Angelegenheiten.

Bisher gibt es keine Berichte darüber, ob die Kontroverse Auswirkungen auf Ulmens andere Projekte haben wird. Der Schauspieler und Produzent ist an verschiedenen Filmen und Serien beteiligt, doch Streamingdienste haben noch keine Änderungen an ihren Programmen angekündigt.

Die Entfernung von Jerks. ist eine deutliche Reaktion auf Fernandes' Vorwürfe. Joyns Entscheidung spiegelt die zunehmende Aufmerksamkeit für digitale Belästigung und manipulierte Medien wider. Bislang bleiben Ulmens andere berufliche Verpflichtungen unberührt, doch die Situation entwickelt sich weiter.

Quelle