Kevin Sessa bleibt Hertha BSC bis 2027 treu – trotz Aufstiegssorgen in der 2. Bundesliga
Marie RichterKevin Sessa bleibt Hertha BSC bis 2027 treu – trotz Aufstiegssorgen in der 2. Bundesliga
Hertha BSCs Mittelfeldspieler Kevin Sessa weist Gerüchte über einen vorzeitigen Abschied vom Club zurück. Mit einem bis 2027 laufenden Vertrag hat sich der 25-Jährige in den letzten Wochen als Schlüsselspieler etabliert und vier Spiele in Folge von Beginn an bestritten. Trotz der verbesserten Leistungen der Mannschaft scheint der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga nun außer Reichweite.
Sessas Stammplatz in der Startelf ergab sich nach der Verletzung von Kennet Eichhorn, die diesen aus der Mannschaft warf. Seitdem hat Hertha drei der letzten vier Partien gewonnen und Fortschritte gezeigt. Dennoch bleibt die Konstanz ein Problem, wie der Spieler einräumt. Er führte die verlorenen Punkte zu Saisonbeginn als Hauptgrund für die aktuelle Tabellensituation an.
In der 2. Bundesliga liegt Hertha BSC sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz zurück. Trainer Stefan Leitl hat den direkten Aufstieg bereits ausgeschlossen, sodass sich die Mannschaft nun auf die Sicherung eines Play-off-Platzes konzentrieren muss. Sessa gab zu, dass Verletzungen und mangelnde Beständigkeit die Truppe gebremst haben – trotz eines auf dem Papier starken Kaders.
Die jüngere Vereinsgeschichte spiegelt diese Unberechenbarkeit wider: In den letzten fünf Spielzeiten belegte Hertha 2021/22 den 9. Platz, stieg 2022/23 auf, musste im Folgejahr direkt wieder absteigen und steht nun auf Rang 4 – hinter Düsseldorf und Hamburg. Sessa betont jedoch seine Verbundenheit mit dem Club und erklärt, er habe in Berlin noch "Arbeit vor sich".
Für den Mittelfeldspieler steht fest: Er bleibt Hertha BSC mindestens bis 2027 erhalten. Der Kampf um den Aufstieg hängt nun davon ab, ob die Mannschaft einen Relegationsplatz ergattern kann – eine Herausforderung angesichts der wechselhaften Leistungen. Mit der Rückkehr verletzter Leistungsträger werden die letzten Saisonspiele über das Schicksal des Clubs entscheiden.






