05 June 2026, 16:20

Kirsten Bruhn: Vom Unfall zur Paralympics-Legende und Kämpferin für Inklusion

Paralympische Meisterin Kirsten Bruhn wird Ehrenbürgerin

Kirsten Bruhn: Vom Unfall zur Paralympics-Legende und Kämpferin für Inklusion

Kirsten Bruhn wurde nach einem lebensverändernden Unfall zu einer der entschlossensten Stimmen im Behindertensport. Ihr Weg begann bereits als Kind im Schwimmbecken, geprägt von einer Familie leistungsorientierter Schwimmer. Jahrzehnte später errang sie paralympische Medaillen und kämpfte unermüdlich für die Anerkennung im adaptiven Sport.

Bruhn war das jüngste von fünf Geschwistern und wuchs bei zwei wettkampferprobten Schwimmern auf. Schon mit drei Jahren warf ihr Vater sie ins Wasser – ein kühner Start in eine lebenslange Leidenschaft. Als Teenager trainierte sie täglich sechs Stunden, angetrieben nicht von Druck, sondern vom eigenen Ehrgeiz, sich zu beweisen.

1991 veränderte ein Motorradunfall ihr Leben für immer. Während der Rehabilitation kehrte sie zum Schwimmen zurück und entdeckte nicht nur ihre Liebe zum Sport neu, sondern auch einen neuen Lebenssinn. Ihre Familie, insbesondere ihr Vater, stand ihr zur Seite, als sie ihre Karriere wieder aufbaute.

Bruhn startete daraufhin bei den Paralympics und gewann zwei Gold-, drei Silber- und vier Bronzemedaillen. Neben dem Sport arbeitete sie für eine Krankenkasse und setzte sich vehement für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein. Für ihr Engagement wurde sie zur Ehrenbürgerin Schleswig-Holsteins ernannt – als erst zweite Frau, die diese Ehre erhielt.

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Bruhns Vermächtnis umfasst sportliche Erfolge und unermüdlichen Einsatz für Inklusion. Ihre Medaillen und öffentliche Anerkennung unterstreichen die Wirkung ihrer Arbeit im Behindertensport. Selbst nach ihrem Rücktritt vom Wettkampfsport wirkt ihr Einfluss weiter – für mehr Sichtbarkeit und Unterstützung adaptiver Athlet:innen.

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