03 May 2026, 18:04

Kubicki will FDP mit Energie zurück an die Spitze führen

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text zur Parteipromotion.

Kubicki will FDP mit Energie zurück an die Spitze führen

Wolfgang Kubicki, stellvertretender Vorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP), kandidiert auf dem Bundesparteitag Ende Mai für den Parteivorsitz. Seine Bewerbung habe bereits neues Interesse an der FDP geweckt, so Kubicki selbst. Sowohl politische Konkurrenten als auch die Medien sähen die Liberalen nun wieder als fähig an, ein Comeback zu schaffen.

Kubicki ist überzeugt, dass seine Kandidatur dazu beigetragen hat, die FDP aus der öffentlichen Bedeutungslosigkeit der vergangenen Monate zu holen. Innerhalb von nur drei Wochen habe die Partei wieder an Sichtbarkeit und Dynamik gewonnen, argumentiert er. Bei seinen Wahlkampfauftritten zieht er begeisterte Zuschauer an – weniger wegen konkreter politischer Inhalte, sondern wegen der Energie, die er ausstrahlt.

Trotz innerparteilicher Konkurrenz betont Kubicki, dass es keine persönlichen Konflikte mit Henning Höne gebe, dem FDP-Landesvorsitzenden in Nordrhein-Westfalen. Falls er gewählt werde, wolle er Höne unterstützen statt ihn zu schwächen. Gleichzeitig strebt er danach, sein eigenes Image enger mit dem zukünftigen Erfolg der FDP zu verknüpfen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Zuversichtlich in Bezug auf seine Chancen geht Kubicki davon aus, dass selbst seine Kritiker ihn am Ende unterstützen werden. Alle Mitglieder verfolgten dasselbe Ziel: die FDP wieder zu politischer Bedeutung zu führen. Sein Ziel ist klar: Bis zum nächsten Mai soll die Partei in Umfragen deutlich über der Fünf-Prozent-Hürde liegen, die für den Einzug in den Bundestag nötig ist.

Der Bundesparteitag der FDP Ende Mai wird entscheiden, ob Kubicki die Führung übernimmt. Sein Wahlkampf hat die öffentliche Wahrnehmung der Partei bereits verändert und ihr nach einer Phase geringer Präsenz wieder Aufmerksamkeit verschafft. Das Ergebnis wird zeigen, ob seine Strategie in dauerhafte Unterstützung für die FDP umgemünzt werden kann.

Quelle