Lahnstein blockiert illegale Mountainbike-Trails im Stadtwald mit Baumstämmen
Marie RichterLahnstein blockiert illegale Mountainbike-Trails im Stadtwald mit Baumstämmen
Illegale Mountainbike-Strecken belasten den Lahnsteiner Stadtwald
Der Stadtwald von Lahnstein kämpft zunehmend mit illegal angelegten Mountainbike-Strecken. In den vergangenen Jahren haben Fahrer ohne Genehmigung Sprünge und Rampen gebaut – teilweise unter Einsatz von Werkzeugen und importiertem Material. Nun bereiten die Stadtverantwortlichen vor, die Pfade in den kommenden Wochen mit gefällten Baumstämmen zu blockieren.
Das Problem begann, als Radfahrer begannen, ohne Erlaubnis eigene Trails anzulegen. Die Strecken, ausgestattet mit Rampen und Sprüngen, wurden auf Fachforen und in Online-Communities geteilt und lockten so immer mehr Biker in das Gebiet. Zwar ist Radfahren im Wald grundsätzlich erlaubt, jedoch nur auf ausgewiesenen Wegen und Straßen.
Der Bau oder die Nutzung dieser illegalen Strecken stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Wer beim Anlegen erwischt wird, muss mit Bußgeldern von bis zu 2.500 Euro rechnen, in schweren Fällen können die Strafen sogar auf 25.000 Euro steigen. Die Stadt betont, dass solche Eingriffe den Wald schädigen und seine Nutzung für alle Besucher beeinträchtigen.
Die Behörden appellieren nun an die Mithilfe der Bevölkerung. Waldbesucher werden aufgefordert, die Regeln einzuhalten und Rücksicht auf andere zu nehmen. Die geplanten Sperren aus gefälltem Holz sollen weitere Zerstörungen verhindern und den Wald wieder als gemeinsamen Erholungsraum für alle zugänglich machen.
Die Stadt reagiert mit der Sperrung der Trails und verschärften Kontrollen. Wer illegale Pfade nutzt oder anlegt, muss mit Strafen rechnen – in extremen Fällen bis zu 25.000 Euro. Die Verantwortlichen hoffen, dass diese Maßnahmen den Wald schützen, ohne seine allgemeine Zugänglichkeit einzuschränken.






