23 March 2026, 12:05

Lörrach erhöht Bibliotheksgebühren – erste Anpassung seit 2017 steht bevor

Eine gut beleuchtete Bibliothek mit hohen Bücherregalen voller Bücher, mit einer Tafel mit Text und einem Wasserzeichen unten.

Lörrach erhöht Bibliotheksgebühren – erste Anpassung seit 2017 steht bevor

Stadtrat von Lörrach plant erste Überarbeitung der Bibliotheksgebühren und Nutzungsbedingungen seit 2017

Die Anpassungen erfolgen vor dem Hintergrund einer Erweiterung des Dienstleistungsangebots und steigender Betriebskosten der Bibliothek. Über die neue Gebührenstruktur wird am 26. März 2026 abgestimmt; die Änderungen sollen ab dem 15. April 2026 in Kraft treten.

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Gebühren steigen für Mitglieder und Medienausleihe Mit der Neuregelung erhöht sich der Jahresbeitrag für Erwachsene von 20 auf 25 Euro. Auch Partner- und Familienkarten werden teurer: Statt bisher 35 Euro kosten sie künftig 45 Euro. Ermäßigte Tarife für berechtigte Gruppen steigen von 10 auf 13 Euro. Zudem passen sich die Entleihgebühren für einzelne Medien an.

Modernisierte Nutzungsbedingungen für mehr Flexibilität Die Bibliothek hat ihre Ausleihrichtlinien an aktuelle Bedürfnisse angepasst. Leihfristen werden nun transparenter kommuniziert, und Nutzer:innen können ihre Ausleihdauer zweimal verlängern. Auch die Formulierungen der Regelwerke wurden überarbeitet, um zeitgemäßen Standards zu entsprechen.

Neue Services wie die "Bibliothek der Dinge" treiben Kosten – Mehreinnahmen von 28.000 Euro erwartet Ein zentraler Grund für die Gebührenanpassung ist die Einführung neuer Angebote, darunter die "Bibliothek der Dinge". Zwar liegen noch keine Daten zur Nutzung in den ersten sechs Monaten vor, doch laut Stadt führen die erweiterten Services zu höheren Ausgaben. Durch die Änderungen rechnet die Bibliothek mit jährlichen Mehreinnahmen von 28.000 Euro.

Entscheidung im März – Inkrafttreten im April Die vorgeschlagenen Änderungen werden Ende März im Stadtrat beraten. Bei einer Zustimmung gelten die neuen Gebühren und Regeln ab Mitte April. Die erste Überarbeitung seit fast einem Jahrzehnt soll die wachsende Palette an Dienstleistungen finanzieren und gleichzeitig die wirtschaftliche Lage der Bibliothek stabilisieren.

Quelle