30 March 2026, 22:04

Lübecker Polizei startet Offensive gegen Fahrraddiebstahl mit Codier-Aktionen

Radfahrer mit Helmen fahren nachts eine Stadtstraße entlang, beleuchtet von urbanen Lichtern.

Lübecker Polizei startet Offensive gegen Fahrraddiebstahl mit Codier-Aktionen

Zum Start der Fahrradsaison: Lübecker Polizei ruft zu mehr Diebstahlschutz auf

Mit Beginn der Fahrradsaison appelliert die Lübecker Polizei an die Bürger, ihre Räder besser vor Diebstahl zu schützen. Da Fahrraddiebstähle nach wie vor ein großes Problem darstellen, kündigen die Beamten nun neue Maßnahmen an, um Täter abzuschrecken und die Aufklärungsquote zu erhöhen.

Allein im vergangenen Jahr wurden in Lübeck 852 Fahrräder gestohlen, im Kreis Ostholstein 469. Doch weniger als jedes zehnte gestohlene Rad findet jemals zu seinem Besitzer zurück.

Die Polizei empfiehlt, hochwertige Schlösser zu verwenden, um Fahrräder sicher abzustellen. Ein massives Bügelschloss, eine stabile Stahlkette oder ein panzerverstärktes Kabelschloss erschweren Dieben die Arbeit erheblich. Zusätzlich wirken GPS-Tracker und individuelle Kennzeichnungen als starke Abschreckung.

Um Bürgern den Schutz ihres Eigentums zu erleichtern, finden im Mai 2026 zwei Fahrradcodier-Aktionen statt: die erste bei der Polizeidienststelle Eichholz, die zweite in Travemünde. Eine Voranmeldung ist nicht nötig, Teilnehmer müssen jedoch einen Personalausweis und einen Eigentumsnachweis mitbringen.

Die Codierung kostet 18 Euro für herkömmliche Fahrräder und 28 Euro für E-Bikes mit Akku. Auch E-Scooter, Kinderwagen und Rollatoren können gekennzeichnet werden. Radbesitzern wird geraten, einen Fahrradpass anzulegen, der Rahmennummer, Herstellerdaten, ein Foto und den Kaufbeleg enthält. Solche Unterlagen können im Diebstahlsfall die Ermittlungen beschleunigen.

Trotz aller Bemühungen bleibt die Rückführungsquote gering: In Lübeck und Ostholstein werden weniger als 10 Prozent der gestohlenen Fahrräder jemals wiedergefunden und zurückgegeben.

Die anstehenden Codier-Aktionen sollen Diebstähle verringern und die Chancen erhöhen, gestohlenes Eigentum wiederzuerlangen. Durch bessere Schlösser, Kennzeichnungen und lückenlose Dokumentation können Radfahrer ihr Risiko deutlich senken. Die Polizei betont weiterhin: Vorbeugung bleibt der beste Schutz für Wertgegenstände.

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