07 May 2026, 00:07

Lufthansa-Aktie steigt um 8 Prozent nach überraschend guten Quartalszahlen

Liniengraph, der sinkende Erwartungen für zukünftige Ölimporte über die Zeit zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Lufthansa-Aktie steigt um 8 Prozent nach überraschend guten Quartalszahlen

Lufthansa-Aktie legt nach besseren Quartalszahlen als erwartet über 8 Prozent zu

Die Aktien der Lufthansa stiegen um mehr als 8 Prozent, nachdem die Airline überraschend positive Ergebnisse für das erste Quartal vorgelegt hatte. Trotz anhaltender Herausforderungen fiel der bereinigte operative Verlust geringer aus als von Analysten prognostiziert. Steigende Treibstoffkosten und geopolitische Spannungen belasten die Geschäfte jedoch weiterhin.

Im ersten Quartal 2026 verzeichnete das Unternehmen einen bereinigten operativen Verlust von 612 Millionen Euro – ein besserer Wert als die von Analysten erwarteten 659 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 8 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro, blieb damit aber hinter der Schätzung von 9,3 Milliarden Euro zurück.

Der Konflikt im Iran hat die Treibstoffausgaben der Lufthansa in diesem Jahr bereits um 1,7 Milliarden Euro in die Höhe getrieben. Um die Risiken zu begrenzen, strich die Airline 20.000 Flüge aus ihrem Sommerflugplan. Die Treibstoffversorgung an den wichtigsten Drehkreuzen ist derzeit bis mindestens Juni gesichert.

Trotz der höheren Spritkosten hält Lufthansa an ihrer Jahresprognose fest. Das Unternehmen rechnet weiterhin mit einem bereinigten operativen Gewinn, der die 1,96 Milliarden Euro aus dem Jahr 2025 übertreffen soll. Diese Einschätzung gilt jedoch nur, sofern keine weiteren Treibstoffengpässe oder Arbeitsniederlegungen den Betrieb stören. Zudem werden Vorsorgemaßnahmen für Langstreckenverbindungen nach Asien und Afrika getroffen.

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Der Kursanstieg der Aktie spiegelt das Vertrauen der Anleger wider, dass die Airline die aktuellen Herausforderungen meistern kann. Die Sparmaßnahmen der Lufthansa und die stabile Treibstoffversorgung geben etwas Anlass zur Zuversicht. Dennoch bleiben die Auswirkungen geopolitischer Spannungen und der schwankenden Spritpreise ein entscheidender Faktor für den weiteren Jahresverlauf.

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