Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsnot 2028 lindern
Anna SchmittNeue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsnot 2028 lindern
Neue Kita in der Unstrutstraße soll Betreuungsengpässe in Braunschweigs Weststadt lindern
In Braunschweigs Weststadt könnte bald eine neue Kindertagesstätte an der Unstrutstraße die drängenden Betreuungsprobleme entschärfen. Die Stadt hat Pläne für die Einrichtung vorgestellt, die vom Caritasverband getragen werden soll. Das Projekt zielt darauf ab, den akuten Bedarf zu decken – mit einer möglichen Baubeginn im Jahr 2028, sofern der Entwurf im nächsten Monat genehmigt wird.
Die Weststadt leidet derzeit unter einem erheblichen Mangel an Betreuungsplätzen. Die Versorgungsquote liegt bei nur 31,1 Prozent in Krippegruppen und 93,5 Prozent in Kindergartengruppen – deutlich unter den städtischen Zielvorgaben. Im Stadtteil fehlen 84 Krippenplätze und 63 Kindergartenplätze, was ihn zum am stärksten belasteten Bezirk in Sachen Kinderbetreuung macht.
Die geplante Kita entsteht in direkter Nachbarschaft zu bestehenden Betreuungseinrichtungen an der Unstrutstraße. Das Konzept sieht Platz für drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe vor. Zudem ist ein 50 Quadratmeter großer Speiseraum vorgesehen.
Das Projekt setzt auf serielle Modulbauweise und dient als Pilotvorhaben für künftige Bauprojekte. Die Kosten sind auf 10 Millionen Euro gedeckelt, die Fertigstellung ist für 2030 geplant. Über den Antrag entscheidet der Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung am 17. Juni.
Bei einer Zustimmung würde die Kita an der Unstrutstraße dringend benötigte Betreuungskapazitäten in der Weststadt schaffen. Ihr modulares Design und das feste Budget könnten zudem zum Vorbild für künftige Kita-Projekte in der gesamten Stadt werden. Die endgültige Entscheidung fällt nach der Abstimmung im nächsten Monat.






