Neues Hochhaus Spektrum in Spandau schafft temporären Wohnraum für Fachkräfte
Marie RichterNeues Hochhaus Spektrum in Spandau schafft temporären Wohnraum für Fachkräfte
In Berlin-Spandau entsteht ein neues Hochhaus für temporäres Wohnen. Das Projekt mit dem Namen Spektrum wird in der Nähe der U-Bahn-Station Paulsternstraße an der Nonnendammallee errichtet und soll den Wohnungsdruck im Siemensstadt-Gebiet lindern, wo Unternehmen rasant wachsen.
Das Bauvorhaben entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Osram-Glashütte. Zwei renommierte Architekturbüros, David Chipperfield Architects und Eike Becker Architekten, zeichnen für Entwurf und Umsetzung verantwortlich. Der Spektrum-Turm wird etwa 51,5 Meter hoch und umfasst 15 Stockwerke.
Das Gebäude bietet kurzfristige Unterkünfte für Fachkräfte, Techniker und Projektteams. Es ist Teil des größeren LUXWERK-Revitalisierungsprojekts, das historische Sanierungen mit Neubauten verbindet. Neben Wohnraum entstehen auf dem Areal auch Flächen für Produktion, Forschung und kreative Branchen.
Die ersten Sanierungsarbeiten im Rahmen von LUXWERK sollen im Herbst 2025 beginnen. Zwar sind die genauen Zahlen für zusätzliche Gewerbe- oder Forschungsflächen noch unklar, doch das Projekt schreitet voran – getrieben vom wachsenden Wohnbedarf in der Region.
Der Spektrum-Turm schafft dringend benötigten temporären Wohnraum in Siemensstadt und unterstützt so den Zuzug von Arbeitskräften, die von der expandierenden Industrie angezogen werden. Die umfassende LUXWERK-Entwicklung verwandelt das ehemalige Osram-Gelände schrittweise in ein gemischt genutztes Zentrum.






