Niedersachsen stärkt Kommunen mit neuer Projektagentur für Fördermittelberatung
Marie RichterNiedersachsen stärkt Kommunen mit neuer Projektagentur für Fördermittelberatung
Die Landesregierung Niedersachsens stärkt die Unterstützung für kleine und mittlere Kommunen bei der Förderungssuche. Mit einer Investition von 150.000 Euro wird das Beratungsangebot über die neu gegründete Projektagentur ausgebaut. Dies folgt auf den Erfolg der Projektwerkstatt, die 2022 als Pilotprojekt startete und bis 2025 landesweit ausgebaut wurde.
Die Projektwerkstatt wurde 2022 zunächst als Testprogramm eingeführt. Bis 2025 hatte sie sich in ganz Niedersachsen etabliert und bot Kommunen Hilfe bei der Beantragung von Fördermitteln. Rund 150 lokale Verwaltungen nutzten das Angebot, bevor der Übergang zur Projektagentur erfolgte.
2026 entwickelte sich die Initiative zur vollwertigen Projektagentur. Bereits bis März desselben Jahres hatten 142 Kommunen deren Beratung in Anspruch genommen. Die Agentur bietet nun strukturierte Unterstützung und analysiert gleichzeitig praktische Herausforderungen, um Förderverfahren zu optimieren.
Entwicklungsministerin Melanie Walter hat klare Ziele für die Agentur vorgegeben: Sie soll praktische Erfahrungen sammeln, typische Hürden identifizieren und konkrete Vereinfachungen vorschlagen. Die Erkenntnisse fließen in landesweite Instrumente wie die Plattform Förderfinder sowie in Aktualisierungen des Niedersächsischen Kommunalabgabengesetzes ein.
Die Landesförderung für die Projektagentur ist bis Ende 2027 gesichert. NSGB-Präsident Marco Trips betonte die Notwendigkeit einer schnelleren und transparenteren Mittelvergabe, die besser auf lokale Bedürfnisse zugeschnitten ist. Die Arbeit der Agentur zielt darauf ab, Verzögerungen zu verringern und finanzielle Hilfen praxisnah auszurichten.
Die Projektagentur wird ihre Dienstleistungen weiterhin auf Basis von Rückmeldungen der Kommunen verfeinern. Mit ihrem systematischen Ansatz soll der Zugang zu Fördermitteln für Gemeinden in ganz Niedersachsen erleichtert werden. Die langfristige Finanzierung garantiert den Kommunen Unterstützung mindestens bis 2027.






