09 June 2026, 16:02

Niedersachsen verwandelt alte Einfamilienhäuser in nachhaltigen Wohnraum

Niedersachsen unterstützt kommunale Beratung für die weitere Entwicklung älterer Wohngebiete

Niedersachsen verwandelt alte Einfamilienhäuser in nachhaltigen Wohnraum

Niedersachsen steht vor einem Mangel an bezahlbarem Wohnraum, der modernen Anforderungen gerecht wird – von demografischen Veränderungen bis hin zu Klimazielen. Um dieses Problem zu lösen, hat das Land ein neues Beratungszentrum auf den Weg gebracht, das wenig genutzte Einfamilienhaussiedlungen in nachhaltige Wohnräume verwandeln soll.

Die Initiative mit dem Namen „Perspektive EFH“ konzentriert sich auf Häuser, die zwischen den 1950er- und 1980er-Jahren erbaut wurden. Viele dieser Immobilien sind heute unterbelegt, da sich Familienstrukturen ändern – Kinder ziehen aus oder Partner versterben. Das Projekt soll Gemeinden dabei unterstützen, diese Gebiete umzugestalten und gleichzeitig soziale Netzwerke sowie klimafreundliche Sanierungen zu fördern.

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Geleitet wird das Zentrum vom gemeinnützigen Verein FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., der Informationsleitfäden, Fachworkshops und Vor-Ort-Beratungen anbietet. Zudem entsteht ein landesweites Netzwerk für Kommunen, um Strategien zu Wohnungspolitik, Sanierung und Bürgerbeteiligung auszutauschen.

Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne betonte die Bedeutung des Projekts für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Mit einer Förderung von 160.000 Euro über drei Jahre soll die Initiative aus alternden Siedlungen Modelle für zukünftige Wohnlösungen machen.

Das Beratungszentrum startet unter dem Dach von „Perspektive EFH“ und bietet Kommunen praktische Unterstützung bei Wohnraumfragen. Durch die Belebung älterer Einfamilienhausgebiete will das Projekt bezahlbares Wohnen, sozialen Zusammenhalt und ökologische Ziele in ganz Niedersachsen voranbringen.

Quelle