08 April 2026, 06:04

Nils von der Kall führt die Zeit durch stürmische Medienzeiten in die Zukunft

Alte Zeitung mit verblasstem Titel "O Correio da Media" in schwarzer Tinte auf gelbem Papier.

Nils von der Kall führt die Zeit durch stürmische Medienzeiten in die Zukunft

Nils von der Kall übernahm im Februar 2023 die Führung der Zeit als Geschäftsführer und löste damit den langjährigen Verleger Rainer Esser ab. Unter seiner Leitung haben die Abonnentenzahlen der Zeitung einen Rekordwert erreicht. Dennoch steht er nun vor der Herausforderung, das Blatt durch eine Branche im rasanten Wandel zu steuern.

Von der Kall beschreibt seine neue Rolle als grundlegend anders als seine bisherigen Positionen. Er sieht den Mediensektor inmitten tiefgreifender struktureller Veränderungen, angetrieben durch wirtschaftliche Zwänge und sich wandelnde Lesegewohnheiten. Besonders der schwache Werbemarkt hat die finanzielle Performance der Zeit belastet und verleiht seinen Plänen zusätzliche Dringlichkeit.

In den kommenden Wochen wird er alle zentralen Geschäftsbereiche des Unternehmens unter die Lupe nehmen. Sein Ziel ist es, eine langfristige Strategie zu entwickeln, die den Erfolg der Zeitung weit über das Jahr 2030 hinaus sichert. Gleichzeitig stellt er fest, dass sich unter Verlegern eine wachsende Übereinkunft abzeichnet: Die Branche muss sich weiterentwickeln, um qualitativ hochwertigen Journalismus für die Zukunft zu bewahren.

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Trotz dieser Herausforderungen verzeichnet die Zeit in einem Bereich beachtliche Erfolge. Die Abonnentenzahlen sind auf ein noch nie dagewesenes Niveau gestiegen – ein Zeichen für die starke Leserbindung unter von der Kalls Führung.

Die erste Aufgabe des neuen Geschäftsführers besteht darin, die Geschäftsabläufe der Zeitung zu analysieren und neu auszurichten. Sein Fokus liegt darauf, den Platz der Zeit in einer sich verändernden Medienlandschaft zu festigen. Angesichts steigender Abonnements, aber unter Druck geratener Werbeeinnahmen werden die nächsten Monate für die weitere Entwicklung der Zeitung entscheidend sein.

Quelle