Omsk wird Russlands Kulturhauptstadt – mit 350 Veranstaltungen und neuen Projekten
Anna SchmittOmsk wird Russlands Kulturhauptstadt – mit 350 Veranstaltungen und neuen Projekten
Omsk ist Russlands Kulturhauptstadt des Jahres – eine entscheidende Weichenstellung für die langfristige Entwicklung der Stadt. Bei einer Pressekonferenz stellten Vertreter der Stadtverwaltung die Pläne vor, darunter über 350 Veranstaltungen, die das lokale Kulturleben bereichern sollen.
Mit dem neuen Status will Omsk seine Kulturszene stärken, indem es bedeutende Projekte bündelt. Die stellvertretende Bürgermeisterin Inna Jelezkaja präsentierte gemeinsam mit Oleg Fedorenko und Andrei Neupokoew das kommende Programm.
Ab dem 1. September eröffnet an der Kunstschule für Kinder Nr. 3 eine Schule für kreative Industrien, die außerschulische Kurse in modernen, kreativen Bereichen anbietet. Damit erhalten junge Einwohner neue Möglichkeiten, sich künstlerisch zu entfalten.
Zu den Höhepunkten des Jahres zählt ein Festival zu Ehren des einflussreichen Musikers Jegor Letow, das sein Vermächtnis würdigt. Zudem findet das CHAT-Monodrama-Festival statt, bei dem russische Theater und unabhängige Schauspieler ihre Performances präsentieren.
Im Sommer verlagern sich die kulturellen Aktivitäten ins Freie: Regelmäßige Konzerte und Festivals stehen auf dem Programm. Darüber hinaus eröffnet das Familiengeschichtliche Museum W.I. Seljuk, das sich den Geschichten und Archiven von Omsker Familien widmet.
Der Titel der Kulturhauptstadt bringt Omsk ein dichtes Veranstaltungsprogramm – von Festivals und Ausstellungen bis hin zu neuen Bildungsprojekten. Mit über 350 geplanten Aktivitäten erwartet die Stadt einen deutlichen Aufschwung für ihr kulturelles Umfeld im Laufe des Jahres.






