05 June 2026, 13:56

Orange Bank in Lünen: Symbolischer Protest gegen Frauenhass und Gewalt

Orangefarbener Bank auf dem Europaplatz als Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Orange Bank in Lünen: Symbolischer Protest gegen Frauenhass und Gewalt

Orangefarbene Bank in Lünen eingeweiht: Ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen

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Am 27. Mai wurde in Lünen eine orangefarbene Bank enthüllt, um auf den Kampf gegen Gewalt an Frauen aufmerksam zu machen. Die Installation am Europaplatz sendet eine klare Botschaft: Die Stadt lehnt solche Gewalt entschieden ab und zeigt sich solidarisch mit den Betroffenen. Lokale Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Organisationen kamen zusammen, um die Einweihung im Rahmen einer breiter angelegten Aufklärungskampagne zu würdigen.

Die Bank, in der internationalen Farbe gegen geschlechtsspezifische Gewalt gestrichen, steht gegenüber einer Spielplatzanlage am Europaplatz. Auf ihrer Oberfläche prangt in fetten Lettern der Aufdruck „Die Stadt Lünen duldet keine Gewalt gegen Frauen“. Passantinnen und Passanten finden dort zudem die bundesweite Hilfetelefonnummer (116 016) sowie einen QR-Code, der zu den Unterstützungsangeboten des Frauenforums führt.

Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg betonte in ihrer Rede, dass Gewalt gegen Frauen niemals toleriert werden dürfe. Die Bank stehe als Symbol für Bewusstseinsbildung, Zivilcourage und konkrete Hilfe für Betroffene. Fachliche Begleitung erhielt das Projekt von Heike Tatsch, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt.

Die Finanzierung übernahmen regionale Förderer, darunter die Sparkasse an der Lippe, die Unfallhilfe Westfalen, die WBL GmbH sowie das Frauenforum im Kreis Unna. Das Frauenforum selbst bietet essenzielle Hilfsangebote an, darunter Beratung für Frauen und Mädchen, ein Schutzhaus und Notunterkünfte.

Die Bank dient nun als dauerhaftes Mahnmal für das Engagement Lünens im Kampf gegen Gewalt an Frauen. Anwohnerinnen, Anwohner und Besucherinnen und Besucher können über die angezeigte Hotline und den QR-Code direkt Hilfe in Anspruch nehmen. Die Initiative zeigt die enge Zusammenarbeit zwischen Kommunalverwaltung, Sponsoren und Unterstützungseinrichtungen.

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