Osnabrück setzt auf Lastenräder und E-Bikes für klimaneutrale Dienstfahrten
Anna SchmittOsnabrück setzt auf Lastenräder und E-Bikes für klimaneutrale Dienstfahrten
Die Stadt Osnabrück baut ihr umweltfreundliches Transportangebot für den dienstlichen Gebrauch weiter aus. Mit Landesförderung wurden neue Lastenräder und Fahrradgaragen für den kommunalen Fuhrpark angeschafft. Die Maßnahme ist Teil umfassender Bemühungen, Emissionen zu reduzieren und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
2022 nutzten Mitarbeiter der Stadt die 16 E-Bikes und drei Lastenräder des Fuhrparks bei über 1.000 Ausleihen und legten damit mehr als 10.500 Kilometer zurück. Ämter wie die Friedhofsverwaltung oder die Straßenreinigung setzen die Räder regelmäßig für tägliche Aufgaben ein. Zudem erzielte die Stadt im vergangenen Jahr erstmals fast 22.000 Euro durch den Verkauf von Treibhausgas-Minderungsquoten (THG-Quoten).
2023 kommen zwei weitere E-Bikes und ein Klapprad hinzu, um Dienstreisen noch besser zu unterstützen. Parallel stellt die Stadt ihren Fuhrpark schrittweise auf Elektroantrieb um und baut Ladeinfrastruktur aus. Auch bei der Sicherheit gab es Fortschritte: Seit 2020 sind 75 Prozent der Fahrzeuge über 3,5 Tonnen mit Abbiegeassistenten ausgestattet.
Der Ausbau der E-Bikes und Lastenräder unterstreicht Osnabrücks Engagement für eine klimafreundlichere Mobilität. Durch die Teilnahme am THG-Quotenhandel und Investitionen in Ladeinfrastruktur will die Stadt ihre Emissionen weiter senken. Sicherheitsverbesserungen wie Abbiegeassistenten tragen zudem dazu bei, schwächere Verkehrsteilnehmer besser zu schützen.






