Osnabrücks Rathaus leuchtet pink für Mädchenrechte und Gleichberechtigung
Jonas HoffmannOsnabrücks Rathaus leuchtet pink für Mädchenrechte und Gleichberechtigung
Osnabrück beteiligt sich an einer bundesweiten Kampagne zum Internationalen Mädchen*tag. Das historische Rathaus, ein Symbol der Demokratie, leuchtet nun in Pink – als Zeichen für Geschlechtergerechtigkeit. Die Aktion ist Teil der jährlichen Initiative von Plan International, die auf die weltweiten Herausforderungen von Mädchen aufmerksam machen will.
Die Vereinten Nationen erklärten den 11. Oktober 2011 erstmals zum Internationalen Tag des Mädchens. Dies ging auf eine Kampagne von Plan International zurück, die seitdem in Deutschland jährlich Beleuchtungsaktionen organisiert. Seit 2012 nutzt die Hilfsorganisation illuminierte Wahrzeichen, um für gleiche Chancen zu werben.
In Osnabrück trägt die pinkfarbene Beleuchtung des Rathauses eine besondere Botschaft: Das diesjährige Motto "Frieden ist die Voraussetzung für Gleichberechtigung" verknüpft Mädchenrechte mit gesellschaftlicher Stabilität. Sigrid Schröder von Plan International betonte, dass Gleichberechtigung und Frieden untrennbar seien – die Rechte von Mädchen müssten aktiv geschützt werden.
Neben der Lichteraktion hat Plan International einen Informationsstand vor dem Osnabrücker Dom eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger können sich dort über globale Probleme von Mädchen informieren – von Bildungslücken bis zu Diskriminierung. Patricia Heller, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, erklärte, dass sichtbare Zeichen wie diese die öffentliche Unterstützung für Frauen- und Mädchenrechte stärkten.
Die Kampagne beschränkt sich nicht auf Osnabrück: Über 50 deutsche Städte beteiligen sich und setzen mit pink beleuchteten Wahrzeichen ein gemeinsames Signal. Die Illumination des Osnabrücker Rathauses bleibt ein zentraler Punkt der Aktion. Lokale Verantwortliche und Aktivistinnen hoffen, dass die Lichtinstallation Gespräche über Gleichberechtigung anregt. Unterdessen setzt sich Plan International weiter dafür ein, dass die Rechte von Mädchen im öffentlichen Bewusstsein bleiben.






