Polizei entdeckt mangelnde Kindersicherung bei Verkehrskontrolle in Neuss-Erfttal
Marie RichterPolizei entdeckt mangelnde Kindersicherung bei Verkehrskontrolle in Neuss-Erfttal
Polizei kontrolliert Verkehr in Neuss-Erfttal – viele Kinder unzureichend gesichert
Bei einer Verkehrskontrolle in der Nähe eines örtlichen Kindergartens in Neuss-Erfttal letzten Donnerstag stand für die Polizei vor allem eines im Fokus: Rasen und die korrekte Nutzung von Kindersitzen. Die Beamten stellten fest, dass zahlreiche Kinder ohne ausreichende Sicherung in den Fahrzeugen unterwegs waren.
Am 26. März überwachten die Beamten die Situation nahe dem DRK-Kindergarten. Besonders achten sie dabei auf die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen und darauf, ob die Kinder ordnungsgemäß gesichert waren. Nach deutschem Recht müssen alle Kinder unter 12 Jahren oder kleiner als 150 cm in einem geeigneten Kindersitz transportiert werden.
Während der Aktion hielten sich zwar alle kontrollierten Fahrer an die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Doch überraschend viele Kinder waren entweder nicht angeschnallt oder unzureichend gesichert. Die Polizei wies Eltern und Erziehungsberechtigte darauf hin, dass sie gesetzlich dafür verantwortlich sind, junge Mitfahrer korrekt zu sichern.
Als kleine Belohnung für die vorbildliche Einhaltung der Regeln überreichten die Beamten den Autofahrern Osterkarten und Schokoeier – vorbereitet von den Kindern des Kindergartens.
Wer Kinder nicht vorschriftsmäßig sichert, muss mit Bußgeldern und Punkten in Flensburg rechnen. Ziel der Kontrollen war es, das Bewusstsein für die Sicherheitsvorschriften im Straßenverkehr zu schärfen. Die Polizei betonte, dass viele Fahrer bei der Sicherung junger Passagiere noch Nachholbedarf hätten.






