Polizei Gifhorn startet Sicherheitsaktion für Radfahrer und E-Scooter-Fahrer
Jonas HoffmannPolizei Gifhorn startet Sicherheitsaktion für Radfahrer und E-Scooter-Fahrer
Großangelegte Verkehrssicherheitsaktion in Gifhorn: Polizei kontrolliert Radfahrer und E-Scooter-Nutzer
Die Polizei in Gifhorn hat am Dienstag, den 10. Juni 2025, eine großangelegte Verkehrssicherheitskampagne gestartet, die sich gezielt an Radfahrer und Nutzer von E-Scootern richtet. Rund 40 Beamte beteiligten sich am Aktionstag "Sicher.Mobil.Leben", der die Sicherheit im gesamten Landkreis verbessern soll. Im Rahmen der Initiative fanden Kontrollen, Beratungsgespräche und Aufklärungsveranstaltungen für besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer statt.
Während der Aktion wurden fast 100 Radfahrer angehalten, um über sicheres Fahrverhalten zu sprechen. Die Beamten wiesen dabei besonders auf die Bedeutung von Fahrradhelmen hin – vor allem für Menschen über 55 Jahre, die ein höheres Risiko für schwere Verletzungen tragen. Die Behörden empfahlen dieser Altersgruppe ausdrücklich das Tragen eines Helms, da sie überproportional häufig in Unfälle verwickelt ist.
Auch E-Scooter-Fahrer standen im Fokus: Über 50 von ihnen erhielten Hinweise zu korrektem Verhalten im Straßenverkehr und den gesetzlichen Vorgaben. Die Kampagne erfolgte vor dem Hintergrund, dass E-Bikes und Pedelecs immer beliebter werden – was möglicherweise zu einer Zunahme von Unfällen unter älteren Radfahrern beiträgt.
Zusätzlich veranstaltete die Verkehrswacht des Landkreises Gifhorn ein Präventionsangebot speziell für Senioren. In der Veranstaltung gab es praktische Sicherheitstipps und Klärungen zu rechtlichen Fragen, was den bildungspolitischen Schwerpunkt des Tages unterstrich.
Die Aktion stieß bei Radfahrern und E-Scooter-Nutzern auf breite Resonanz. Die Beamten betonten, dass einfache Sicherheitsmaßnahmen wie das Helmtragen das Verletzungsrisiko deutlich verringern können. Die Kampagne ist Teil der laufenden Bemühungen, die Verkehrssicherheit im Landkreis Gifhorn nachhaltig zu verbessern.






