Prinz William und Prinz Harry: Wie ein Kindheitsstreit zur ewigen Entfremdung führte
Jonas HoffmannPrinz William und Prinz Harry: Wie ein Kindheitsstreit zur ewigen Entfremdung führte
Die angespannte Beziehung zwischen Prinz William und Prinz Harry reicht weit über die jüngsten Jahre zurück. Langjährige Spannungen, die bis in ihre Kindheit zurückreichen, haben ihre zerrüttete Bindung geprägt. Die Brüder haben nun seit Jahren keinen Kontakt mehr zueinander.
Die Rivalität zwischen den Prinzen begann früh. Schon als Kinder sollen sie sich im Fond eines Autos balgt haben – ein erstes Anzeichen für tiefere Konflikte. Harry schrieb später in seiner Autobiografie Spare, William habe bevorzugt worden, unter anderem mit einem schöneren Zimmer im Kensington Palace. Diese frühen Ungerechtigkeiten nährten mit der Zeit Groll.
Harry fühlte sich von William auch in seinen Ideen abgewertet, etwa bei den Invictus Games, was er auf ihre wettbewerbsgeprägte Dynamik zurückführte. Die Beziehung verschlechterte sich weiter, als Harry den Eindruck gewann, William sehe ihn als „minderwertig“ an. Selbst Kate Middleton, Williams Ehefrau, versuchte zu vermitteln – etwa bei der Beerdigung von Prinz Philip –, doch alle Bemühungen scheiterten.
Der endgültige Bruch erfolgte nach Presseberichten über Meghan Markle. Ein Streit zwischen den Brüdern eskalierte, bei dem William Harry angeblich zu Boden gestoßen haben soll. Seither haben sie kein Wort mehr miteinander gewechselt. Sprecher beider Prinzen lehnten Stellungnahmen zu ihrer Entfremdung ab.
Die einst eng verbundenen Brüder bleiben nach Jahren ungelöster Konflikte entzweit. Ihr letzter direkter Kontakt liegt mehrere Jahre zurück, und es gibt keine Anzeichen für eine Versöhnung. Der Riss, der in der Kindheit entstand und durch spätere Streitigkeiten vertieft wurde, wirkt nun unüberbrückbar.






