15 April 2026, 00:09

Rehlinger lehnt Mehrwertsteuererhöhung ab und fordert gerechtere Besteuerung

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, der besagt "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern für die Reichen und Großkonzerne noch weiter."

Rehlinger lehnt Mehrwertsteuererhöhung ab und fordert gerechtere Besteuerung

Saarlands SPD-Ministerpräsidentin Anke Rehlinger hat scharfe Kritik an möglichen Plänen geübt, die Mehrwertsteuer (MWS) zu erhöhen. Vor der für diesen Freitag anstehenden Reformkonferenz ihrer Partei warnte sie, ein solcher Schritt würde die Lebenshaltungskosten weiter in die Höhe treiben. Stattdessen forderte sie ein gerechteres Steuersystem, das die Mehrheit der Steuerzahler entlastet und gleichzeitig die Wohlhabendsten stärker in die Pflicht nimmt.

Rehlinger stellte klar, dass sie eine Erhöhung der Mehrwertsteuer ablehnt, da diese das tägliche Leben für alle teurer machen würde. Sie betonte, dass 95 Prozent der Steuerzahler durch sinkende Einkommensteuern entlastet werden sollten, während Spitzenverdiener einen höheren Beitrag leisten müssten. Ihr Fokus liegt auf einer Reform der Erbschaftsteuer, die sie in ihrer aktuellen Form als ungerecht ansieht.

Nach dem geltenden System zahlen Erben von einigen hunderttausend Euro einen deutlich höheren Steuersatz als jene, die Vermögen in zweistelliger Millionenhöhe erben. Rehlinger bezeichnete dies als ungerecht und insistierte darauf, dass eine Reform für eine faire Besteuerung sorgen solle – und nicht einfach nur die Steuern erhöhe. Zudem unterstützte sie den Vorschlag von Finanzminister Lars Klingbeil, das Ehegattensplitting abzuschaffen, argumentierte jedoch, dass diejenigen, die derzeit davon profitieren, diese Vorteile behalten sollten.

Die SPD wird ihre Reformpläne auf der Konferenz an diesem Freitag detailliert vorstellen, wobei Rehlingers Vorschläge voraussichtlich eine zentrale Rolle spielen werden. Ihre Haltung unterstreicht den Vorstoß für Steuerreformen, die die Last stärker auf Gutverdiener und große Erbschaften verlagern. Ihre Ablehnung einer Mehrwertsteuererhöhung spiegelt die Sorge vor weiter steigenden Lebenshaltungskosten wider. Die anstehende Konferenz der SPD wird zeigen, wie diese Vorschläge in die weitere Agenda der Partei eingebettet werden.

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