Rücktritt des Kirchenpräsidenten: Andreas Köhn verlässt Amt in Anhalt
Anna SchmittPräsident der Anhaltischen Kirche tritt zurück - Rücktritt des Kirchenpräsidenten: Andreas Köhn verlässt Amt in Anhalt
Andreas Köhn ist als Präsident der Evangelischen Landeskirche Anhalts zurückgetreten. Seine Entscheidung folgt auf eine Veränderung seiner beruflichen Aufgaben, die es ihm unmöglich machte, den Anforderungen der strategischen Arbeit der Kirche gerecht zu werden. Die Synode wird nun in ihrer kommenden Frühlingsitzung einen Nachfolger wählen.
Köhns Rücktritt wurde im Vorfeld der Frühlingstagung der Kirche bekannt gegeben. Er begründete seinen Schritt mit der veränderten Rolle, die es ihm erschwere, die Organisation weiterhin zu führen. Trotz seines Rückzugs aus dem Präsidentenamt bleibt er als gewähltes Mitglied der Synode aktiv und vertritt dort den Kirchenkreis Dessau.
Jan Brademann, Köhns Stellvertreter, übernimmt bis zur Frühlingsitzung kommissarisch die Leitung. Die Synode muss anschließend aus ihren Reihen einen neuen Präsidenten wählen. Über konkrete Erfolge oder Projekte Köhns während seiner Amtszeit wurden keine Details bekannt.
Die Evangelische Landeskirche Anhalt wird nach der Abstimmung im Frühling mit einer neuen Führung in die Zukunft gehen. Köhns Ausscheiden überträgt der Synode die Verantwortung für die Wahl seiner Nachfolge. Durch seine weiterhin bestehende Rolle als Vertreter des Kirchenkreises bleibt er in die Angelegenheiten der Kirche eingebunden.






