Sachsen-Anhalts Verbraucherschutz bekommt 2028 einen modernen Hauptsitz in Halle
Hannah SchneiderSachsen-Anhalts Verbraucherschutz bekommt 2028 einen modernen Hauptsitz in Halle
Sachsen-Anhalts Landesamt für Verbraucherschutz bekommt nach Jahren der Zersplitterung einen neuen Hauptsitz
Nach Jahren der Arbeit an verschiedenen Standorten in Halle (Saale) erhält das Landesamt für Verbraucherschutz in Sachsen-Anhalt ein neues Domizil. Die Behörde, die derzeit in einer alten Villa in der Freiimfelder Straße untergebracht ist, zieht bis 2028 in einen neu errichteten Komplex um. Der offizielle Baubeginn wurde am Freitagnachmittag mit einer Grundsteinlegung auf dem Gelände der ehemaligen Fliederweg-Kaserne eingeläutet.
Das heutige Hauptgebäude, eine Villa, entspricht nicht mehr den modernen Anforderungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auf mehrere Standorte verteilt, was die Zusammenarbeit erschwert. Der Neubau für 88 Millionen Euro soll diese Probleme lösen, indem alle Abteilungen unter einem Dach vereint werden.
Der Komplex wird eine Fläche von 7.500 Quadratmetern umfassen, davon sind 3.000 Quadratmeter für Laborräume vorgesehen. Laut Angaben der Verantwortlichen bietet das Design optimale Arbeitsbedingungen für sowohl administrative als auch wissenschaftliche Teams. Zudem soll das Projekt die Fähigkeiten des Landes stärken, künftige Pandemien besser zu bewältigen.
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich mehrere Jahre in Anspruch nehmen; die Fertigstellung ist für 2028 geplant. Der Standort der ehemaligen Fliederweg-Kaserne wurde wegen seiner zentralen Lage und der Möglichkeit zur Erweiterung ausgewählt.
Nach der Fertigstellung werden alle bisher auf Halle verteilten Bereiche der Behörde an diesem Standort gebündelt. Die Investition ermöglicht modernere Ausstattung, effizientere Arbeitsabläufe und eine bessere Vorbereitung auf gesundheitliche Notlagen. Sobald das Gebäude 2028 bezugsfertig ist, beginnt der Umzug der Mitarbeiter.






