Salzgitter erhöht Grundsteuer-Hebesätze – Eigentümer müssen 2026 mehr zahlen
Jonas HoffmannSalzgitter erhöht Grundsteuer-Hebesätze – Eigentümer müssen 2026 mehr zahlen
Salzgitter erhöht Grundsteuer-Hebesätze als Reaktion auf massive Mindereinnahmen
Die Stadt Salzgitter plant eine Erhöhung der Hebesätze für die Grundsteuer, um erhebliche Einnahmeausfälle auszugleichen. Die Anpassung folgt einer bundesweiten Neubewertung von Grundstücken, die vom Bundesverfassungsgericht angeordnet wurde. Neue Bewertungsregeln, die 2025 in Kraft traten, haben die Einnahmen der Stadt aus der Grundsteuer bereits deutlich sinken lassen.
Die städtischen Finanzen litten besonders unter der Grundsteuerreform 2025. Die Einnahmen aus der Grundsteuer A sanken von 441.871,67 Euro im Jahr 2024 auf 288.206,38 Euro im Jahr 2025. Auch die Grundsteuer B brachte weniger ein: Hier gingen die Einnahmen von 24.529.376,36 Euro auf 22.506.810,35 Euro zurück.
Um die Verluste auszugleichen, will Salzgitter die Hebesätze für beide Steuerarten erhöhen. Der Satz für die Grundsteuer A soll von 390 auf 600 Prozent steigen, bei der Grundsteuer B ist eine Anhebung von 540 auf 590 Prozent vorgesehen. Der Hebesatz für die Gewerbesteuer bleibt dagegen unverändert bei 440 Prozent.
Der Stadtrat wird in seiner nächsten Sitzung über die geplanten Erhöhungen abstimmen. Falls die Vorlage angenommen wird, gelten die neuen Hebesätze rückwirkend ab dem 1. Januar 2026.
Ziel der Steueranpassungen ist es, die finanziellen Folgen der Neubewertung 2025 abzufedern. Sollte der Rat dem Beschluss zustimmen, müssen Grundstückseigentümer ab 2026 mit höheren Abgaben rechnen. Die Gewerbesteuer bleibt hingegen unverändert.






