20 April 2026, 00:13

Stephan Haselberger verlässt den Tagesspiegel nach 20 prägenden Jahren

Altes deutsches Zeitungsblatt "Berliner Volksblatt" von 1884, vergilbt und in schwarzer Tinte gedruckt.

Stephan Haselberger verlässt den Tagesspiegel nach 20 prägenden Jahren

Stephan Haselberger scheidet zum Jahresende auf eigenen Wunsch aus seiner Position als stellvertretender Chefredakteur des Tagesspiegel aus. Damit endet eine fast zwei Jahrzehnte währende Karriere bei der Berliner Zeitung. Die Entscheidung erfolgte in vollkommener Übereinstimmung mit der Verlagsführung.

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Haselberger kam vor knapp 20 Jahren zum Tagesspiegel, arbeitete zunächst als Korrespondent und stieg später zum Leiter des Hauptstadtbüros auf. 2021 übernahm er die Position des stellvertretenden Chefredakteurs und prägte maßgeblich die inhaltliche Ausrichtung sowie die politische Linie der Zeitung. Seine Fähigkeit, themensetzende Debatten zu erkennen, festigte den Einfluss des Blattes weit über Berlin hinaus.

Chefredakteur Christian Tretbar würdigte Haselbergers herausragende Verdienste für das Medium. Der scheidende stellvertretende Chefredakteur bedankte sich für die gemeinsame Zeit und zeigte sich zuversichtlich in Bezug auf die Zukunft des Tagesspiegel. Nach seinem Abschied wird die Führungsriege aus den stellvertretenden Chefredakteurinnen Laura Himmelreich, Anke Myrrhe und Sidney Gennies bestehen.

Der Tagesspiegel gehört zur DvH Medien GmbH, die sich im Besitz des Medienunternehmers Dieter von Holtzbrinck befindet. Haselbergers Ausscheiden markiert das Ende einer langen und prägenden Phase beim Tagesspiegel. Die Zeitung wird unter der verbleibenden Chefredaktion weitergeführt, wobei Himmelreich, Myrrhe und Gennies zentrale Rollen einnehmen. Sein Abschied erfolgt wie geplant zum Jahreswechsel.

Quelle